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Windecken

Vorsitzender Gerd Bauscher, Goethestraße 5, Fon 3240
Stellv. Vorsitzender Heinz Homeyer, An der Gänseweide 21, Tel. 22380

 

 Gerd Bauscher und Heinz Homeyer im
Vorsitz bestätigt
 

Im Feuerwehrgerätehaus Windecken trafen sich die Mitglieder des SPD-Ortsbezirks am vergangenen Donnerstag, dem 13. März 2008, zur Jahreshauptversammlung. Als Gast begrüßte Vorsitzender Gerd Bauscher den kommissarischen Vorsitzenden von Eichen, Gunther Lorenz und konnte Heinz Schlösser, dem früheren Kulturbeiratsvorsitzenden, aktuell zum 82.Geburtstag gratulieren.
Auf der Tagesordnung standen unter anderem die nach der Satzung alle zwei Jahre vorzunehmenden Neuwahlen des Vorstandes.
Nachdem Vorsitzender Gerd Bauscher und Kassierer Joachim Pahl ihre Jahresberichte erstattet hatten, wurde in kurzer Aussprache auch von den Mitgliedern eine gute und erfolgreiche Arbeit bestätigt. So waren die Ergebnisse der anschließenden Neuwahlen keine Überraschung: Gerd Bauscher wurde als Vorsitzender und Heinz Homeyer als stellvertretender Vorsitzender mit allen Stimmen der anwesenden Mitglieder wieder gewählt. Das gleiche Ergebnis erzielten auch Joachim Pahl als Kassierer und Conny Fürtig als seine Stellvertreterin und Joachim Schwantje als Pressesprecher. Neu gewählt auf das vakante Amt der Schriftführerin wurde Sieglinde Lorenz. In den Ämtern als Beisitzer wurden Andreas Bär, Rembert Huneke, Fanny Withofs, Dorothea Schwantje, Dieter Vollbrecht, Manfred Seib, Bernd Heinrich bestätigt, Stefan Hotz wurde neu gewählt. Zu Revisoren wurden Heinrich Hose, Max Heinzl und Monte Adair bestimmt.
Des weiteren beschäftigte sich die Versammlung nach einem kommunalpolitischen Kurzbericht von Gerhard Schultheiß mit dem Programm des Jahres 2008, das besonders von der Wahl des Bürgermeisters geprägt sein wird. Hierbei wurde deutlich, dass der Ortsbezirk seine volle Kraft für die Wiederwahl von Gerhard Schultheiß einbringen wird.
Natürlich schloss sich auch eine Aussprache über die Ereignisse nach der Landtagswahl vom 27. Januar 2008 an. Engagiert sprachen sich die Mitglieder dafür aus, nun auf dem parlamentarischen Weg durch Gesetzesvorlagen die Ziele des SPD-Wahlprogramms z.B. in der Sicherheits- und Schul- und Hochschulpolitik umzusetzen.

 

 Osterputz

SPD-Windecken guckt nach Dreckecken
 

Zum dritten Mal trafen sich Mitglieder der Windecker SPD und ein Mitbürger (!) zum Osterputz. Wie schon im letzten Jahr begann das Großreinemachen auf dem Windecker Marktplatz. Dabei kann durchaus positiv angemerkt werden, dass es im innerstädtischen Bereich deutlich sauberer geworden ist, weil städtische Hilfskräfte regelmäßig für Sauberkeit sorgen. Auf dem Marktplatz und in seiner Umgebung fand sich wenig Abfall an. „Ertragreicher“ war dann schon der Abschnitt an der Nidderbrücke, um die Willi-Salzmann-Halle und besonders am Blauhaus und am Kleinen Bahnhof.
Von Verkehrsschildern über Holzpfähle bis zu Klappbetten fand sich besonders in den Hecken alles nur Vorstellbare, was wohl jugendliche überschüssige Kraft herausreißen, abbrechen und wegschleppen kann.

Die ungewohnten Reinigungsaktivitäten auf dem Bahndamm am Kleinen Bahnhof lockten auch die Nachbarn vom Hüpper an, die heftige Beschwerden über Dreck verbreitende junge Leute sowohl nach Schulschluss als auch in den Abendstunden und die Inaktivität der für die Sauberkeit eigentlich zuständigen Deutschen Bahn führten.

Die Helfer Fanny Withofs, Dorothea Schwantje, Dieter Vollbrecht, Friedrich Nowotny, Joachim Schwantje, Gerd Bauscher und Heinz Homeyer sowie Gunther Lorenz, SPD-Vorsitzender aus Eichen als Nachbarschaftshelfer, trugen insgesamt 15 volle blaue Abfallsäcke zusammen, die nach knapp drei Stunden hinter dem Rathaus abgeliefert wurden, wo Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Vorsitzender Gerd Bauscher den Aktiven für den Einsatz dankte. Alle Helferinnen und Helfer labten sich dann an Weck und Worscht – die hatte die Metzgerei Lebeau gespendet, als sie beim Bestellen des Frühstücks von der Aktion hörten.

 

 SPD-Stammtisch im Herbst
 

Nachdem im ersten Halbjahr 2007 mehrere SPD-Stammtische mit gutem Besuch stattgefunden haben, soll auch in diesem Herbst die zwanglose Diskussionsrunde fortgesetzt werden.
Die regelmäßig stattfindenden Treffen sollen dazu dienen, in Gesprächen Informationen zu vermitteln und Anregungen aufzunehmen. Bei Bedarf wird der Vorstand zu diesen Treffen auch Mandatsträger der SPD aus Kreis-, Landes- oder Bundesebene einladen. Mandatsträger aus Magistrat, Ortsbeirat oder Stadtparlament sind regelmäßig vertreten, da gerade Fragen aus unserer Stadt und die politische Entwicklung in Nidderau im Vordergrund stehen sollen.
In lockerer Atmosphäre soll Gelegenheit sein zum Plaudern wie zum Diskutieren, nicht nur über politische Themen.
Die SPD-Stammtische finden in der Gaststätte „Zur Hochmühle“, Ostheimer Straße 23 in Windecken statt und zwar jeweils um 19:30 Uhr am Montag, dem 5. November. Montag, dem 19. November und am Montag, dem 10. Dezember.
 

 SPD-Stadtmauerfest: Nur der Nachtwächter hat noch gefehlt
 

Wäre zur späten Stunde beim Stadtmauerfest der SPD-Windecken ein Nachtwächter erschienen und hätte die letzten Gäste zur Heimkehr aufgefordert, wäre die Idylle perfekt gewesen. Aber auch so war das siebte Stadtmauerfest am Teil der historischen Stadtmauer an der Ostheimer Straße eine absolut runde Sache. Die Nachbarn saßen zusammen, auch Nachbarn aus anderen Stadtteilen. Man plauderte und das ein oder andere Gespräch drehte sich um große und kleine Politik.

Obwohl immer noch eine Bank dazugestellt wurde, waren Stehtische und Schankwagen heftig umlagert. Der gute Besuch bei trockenem, aber frischem Wetter hat Ortsbezirksvorsitzenden Gerd Bauscher, als Gastgeber mehr als zufrieden gestellt.


Unter den zahlreichen Gästen begrüßte er besonders unseren früheren Landrat Charly Eyerkaufer, in Windecken stets gern gesehen und freudig begrüßt von den Gästen, sowie den SPD-Landtagskandidaten Christoph Degen, der es auch lange an der Stadtmauer aushielt und mit Gerd Bauscher von Tisch zu Tisch zu Vorstellung und Gespräch ging.
Zu den Gästen, aber auch zu den Mitwirkenden zählten natürlich Bürgermeister Gerhard Schultheiß und seine Frau Kerstin.


Bürgermeister Gerhard Schultheiß und seine Frau Kerstin schenken den rund 300 Besuchern an der Stadtmauer ein.

 

Beide ließen es sich nicht nehmen, eine Schicht im Schankwagen zu arbeiten. So konnte der Bürgermeister so manchem Mitbürger einmal voll einschenken!

Die Gespräche an den Tischen wurden von DJ Erich musikalisch untermalt, aber besondere Begeisterung kam auf, als die Gruppe „Just for Fun“, eine SängerInnen-Formation der Windecker Sängervereinigung zum Mikrofon griff und bekannte Stimmungslieder Playback sang.
Nun hoffen die Veranstalter noch, dass ein ordentliches Sammelergebnis zugunsten der Aktion „Menschen für Kinder“ erzielt wurde. Die Sammelbüchsen werden am Samstag, dem 8. September 2007, auf dem Marktplatz den Vertretern der AFK übergeben und sollen an Leukämie erkrankten Kindern zugute kommen.


Der SPD-Landtagskanididat Christoph Degen und Vorsitzender Gerd Bauscher im Gespräche mit den Besuchern des Stadtmauerfestes
 

 

 Gratulation zum hundertsten Geburtstag
 

Nur wenigen Menschen ist es vergönnt, ihren hundertsten Geburtstag zu feiern. Margarete Katharine (genannt „Gretel“) Röder geborene Fey, feierte ihren einhundertsten Geburtstag mit ihrem Sohn, der aus Süddeutschland angereist war und weiteren Familienangehörigen im Cafe „Vier Jahreszeiten“ im Seniorenheim in Windecken.

Ihre Kindheit und Jugend waren nicht einfach, da sie in die Kriegs- und Nachkriegsjahre des 1. Weltkrieges fielen.

Nach der Eheschließung 1934 wohnte sie mit ihrem Mann in Frankfurt am Main. Durch den zweiten Weltkrieg waren wieder schwere entbehrungsreiche Jahre zu überstehen. Nur der unerschütterliche Lebenswille von „Gretel“ halfen auch über diese Jahre hinweg.

Sie war auch die treibende Kraft, die nach dem Verkauf des Elternhauses, in Enkheim ein neues Haus aufbaute, um die Familie unter einem Dach zu versammeln.

Dort lebte sie bis ein Oberschenkelhalsbruch Ihre Mobilität so weit einschränkte, dass ein Umzug in das Seniorenheim in Windecken nicht zu umgehen war.

Neben vielen Vertretern aus der Gemeinde gratulierte auch der SPD Vorsitzende aus Windecken, Gerd Bauscher, der liebenswerten „Gretel“ recht herzlich zu ihrem Geburtstag und übereichte ihr ein Geschenk.

 Erstes Allgemeines Babenhäuser Pfarrer (!)-Kabarett
 

Der SPD-Ortsbezirk Windecken führt traditionsgemäß am letzten Tag im April, vor dem Tag der Arbeit, eine Veranstaltung in der Willi-Salzmann-Halle durch. Die letzten drei Jahre standen unter dem Motto „Rock in den Mai“ mit der Musikgruppe „Ice-Dealers“.
Für dieses Jahr hatte sich der Vorstand etwas anderes einfallen lassen und die in der Region bekannten „Babenhäuser-Pfarrer-Kabarettisten“ verpflichtet.
 




Die Genossen Joachim Pahl und Günter Simon an der Abendkasse

Blick in den vollbesetzten Saal



Der SPD-Vorsitzende von Windecken, Gerd Bauscher, konnte vor einem bis auf wenige Plätze ausverkauften Saal die Begrüßung durchführen.
 




Gerd Bauscher bei der Begrüßung
Hans-Joachim Greifenstein und Clajo Herrmann beim Vortrag

 


Die zur Zeit beurlaubten Pfarrer, Hans-Joachim Greifenstein und Clajo Herrmann brachten die Besucher innerhalb von wenigen Minuten auf Hochstimmung.
Mit Sketchen über „Gott und die große Politik“ rissen beide das Publikum zu Lachsalven hin. Mit ihrem neuen Programm, das erst seit einigen Wochen vorgeführt wird, gelang es beiden die Gäste gut zu unterhalten. Mit „Kopf hoch, Goliath“ haben sie die Theorie, dass alle Kleinen zusammenhalten und sich gegen die Großen dieser Welt wehren müssen, durch eigene Erfahrungen als junge Pfarrer kritisch mit Sketchen hinterleuchtet.

In der Pause konnten sich die Gäste an dem Getränketresen für den zweiten Teil stärken.
 



Am Getränketresen Daniela Leß und Dieter Vollbrecht

 

 SPD-Windecken: Mal was anderes zum 1. Mai

Ab und zu hat die Windecker SPD statt des traditionellen „Tanz in den Mai“ auch schon anderes zum Vorabend des 1. Mai geboten. So auch dieses Jahr. Auf Einladung der Sozialdemokraten gastiert das „Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett“ am 30. April 2007.

Das neue Programm „Kopf hoch, Goliath!“ hatte gerade erst in diesen Wochen Premiere. Grund genug, der Einladung in die Willi-Salzmann-Halle zu folgen. Zum Programm geben die Babenhäuser Pfarrer folgende Information:

 



Kopf hoch, Goliath !

Alle lieben David. Toll, wie er es diesem finsteren Riesen gezeigt hat. „David gegen Goliath“, das ist wie Eintracht Frankfurt gegen Bayern München, Finanzamt gegen Siemens AG und Edmund Stoiber gegen die deutsche Sprache. Automatisch hält man zu dem Schwächeren (außer im Fall der deutschen Sprache).

Aber wer ist das in Wirklichkeit?

Wir haben jahrelang aggressive, zum Teil bewaffnete klein gewachsene Menschen im Religionsunterricht kennen lernen müssen und wissen darum ziemlich genau, warum wir David nicht nur toll finden. Schließlich: was hat denn Goliath gemacht? Wenn man es mal vorurteilsfrei betrachtet, hat der Mann seinen Job gemacht und dabei primitives, macho-haftes Drohgebaren zur Schau gestellt. Und weiter? Das machen auch heute noch die meisten Männer jeden Tag im Büro.

 



Goliath jedoch hat dafür von einem hinterlistigen Zwerg mit einem fiesen Trick ordentlich was auf die Zwölf bekommen. (Das kommt im Büro eher selten vor, weil der hinterlistige Zwerg bisweilen der Chef ist und Goliath sein Angestellter. Angestellte werden normalerweise nicht getötet.)

Die Frage ist doch: Ist das Leben immer fair zu uns? Du gibst dein Bestes und irgendeiner kommt und knockt dich aus.

Goliath – ein Verlierer wie Du und ich?! Diesen und anderen Fragen geht das „Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabarett“ in seinem sechsten Programm nach und wird sie wieder nicht beantworten. Das aber mit aller Konsequenz. Versprochen!

Die Windecker SPD (und das EABPK) würde sich überzahlreichen Besuch freuen am Montag, dem 30. April 2007, um 20:30 Uhr, in der Willi-Salzmann-Halle. Einlass ist ab 19:30 Uhr. Karten im Vorverkauf bei TOTO-LOTTO Reidel am Marktplatz,13 €, oder an der Abendkasse, 16€.
 

 

 Stammtisch mit Offener Vorstandssitzung

Vor wenigen Wochen hat der SPD-Ortsbezirk erstmals zu einem regelmäßigen Stammtisch in der Gaststätte „Zur Hochmühle“
eingeladen.
Am kommenden Freitag, dem 13. April 2007, 19:00 Uhr,
soll zeitgleich eine Offene Vorstandssitzung des Ortsbezirks stattfinden. Interessenten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen, die Arbeit im örtlichen Parteivorstand mitzuerleben – und dabei natürlich auch mitzudiskutieren.


Windecken, 10. April 2007

 

 

 

 

 

 Nach dem „Osterputz“ in Windecken: die Feiertage können kommen!

Letzten Samstag war Osterputz angesagt. Mit Zangen, Handschuhen und Müllsäcken bewaffnet machten sich die SPD-Leute vom Marktplatz aus auf den Weg, zum Osterputz auf Plätzen und Straßen, an Wegen und Büschen.



Während es in den Innerortsbereichen mehr um Papier und Kleinkram ging, fand man in allen Grünflächen Flaschen, Dosen und Getränkepackungen, die trotz aufgestellter Abfallkörbe einfach in die Umgebung „entsorgt“ werden. Die elfköpfige Putztruppe musste leider auch feststellen, dass es die Hausbesitzer und Anlieger mit ihrer Straßenreinigungspflicht nicht besonders genau nehmen - und das dauerhaft: wie sonst hätte man die Pappreste von Böllern und Raketen noch vor Ostern vom Pflaster kratzen müssen,

Besonders ergiebig hinsichtlich des Müllertrags waren die Bereiche um die Willi-Salzmann-Halle, das Blauhaus und den Kleinen Bahnhof. Hier sind es wohl besonders junge Leute, die Essensreste, Schnapsflaschen und andere Getränkeverpackungen direkt fallenlassen wo sie stehen und gehen oder mit kräftigem Wurf in die Hecken schleudern.

Nach zwei Stunden der Sammeltätigkeit trafen sich die Aktivisten, unter Ihnen die SPD-Fraktionsvorsitzende Daniela Leß und der Ortsbezirksvorsitzende Gerd Bauscher, hinter dem Rathaus, zufrieden über eine Strecke von insgesamt zwölf Säcken Unrat.

 



Die Windecker SPD hofft nun, dass es noch mehr Spaß macht, an den Feiertagen über den Marktplatz, an der Nidder entlang oder zum Wartbaum hinauf zu laufen und Luft und Sonne zu genießen. Die bunten Farben sollen nun Bäume, Gräser und Blüten beisteuern und nicht herumliegender Unrat.

 

 Stammtisch in der Hochmühle

Der SPD-Ortsbezirk Windecken hält zu den nachfolgenden Terminen jeweils um 19:30 Uhr einen Stammtisch in der Gaststätte „Zur Hochmühle“, Ostheimer Straße 23. Das Gespräch über politische Tagesfragen in Stadt und Land soll neben dem geselligen Beisammensein gepflegt werden.

 

2. März 2007, 13. April 2007, 4. Mai 2007, 1. Juni 2007

 

Gruß für 2007 und Einladung zum Stammtisch:

Liebe Genossinnen und Genossen,
hinter uns liegt mit 2006 ein ereignisreiches Jahr mit vielen Höhen und Tiefen. Unvergessen wer-den die Eindrücke bleiben, die uns die Fußballweltmeisterschaft geschenkt hat. Es schien fast so, als wäre jedes Haus und jedes Auto mit unseren Landesfarben geschmückt. Die negative

Stimmung in der Bevölkerung wandelte sich in eine positive Erwartungshaltung, die auch durch die Niederlage der deutschen Fußballnationalmannschaft im Halbfinale nicht ihr Ende fand. Als sehr angenehm wurde die Leichtigkeit empfunden, die in dieser Zeit in der Bevölkerung zu spüren war. Leider bescherte uns das vergangene Jahr nicht nur schöne Momente. Noch frisch sind die Eindrü-cke, die Unfälle und andere tragische Ereignisse in uns hinterlassen haben. Das Leben geht jedoch weiter, mit all seinen Aufgaben und Herausforderungen.
Auch in der Politik standen die Räder nicht still. Die Regierungsbildung gestaltete sich nach dem Ergebnis der Bundestagswahl sehr schwierig und führte zu einer Koalition der beiden großen Volksparteien CDU/CSU und SPD. In einer Koalition zwei gleich starker Volksparteien ist die Verwirklichung der Wahlversprechen sehr schwer. Es sind nur Kompromisse von beiden Partner umsetzbar. Bei der Kommunalwahl 2006 konnte die SPD trotz der schwierigen Konstellation auf Bundesebene einen Sieg erringen und stellt im Nidderauer Stadtparlament die größte Fraktion. Dies bewertet der SPD-Vorstand als Zeichen einer guten und soliden Arbeit auf kommunaler Ebene. Schon seit mehreren Jahren wird das Handeln des Windecker Ortsbeirats maßgeblich durch die Arbeit von SPD-Mitgliedern bestimmt.
Der Vorstand des SPD-Ortsbezirks Windecken stellt in Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern immer wieder fest, dass die eingeleiteten Reformen bzw. Reformüberlegungen der Bundesregierung auf Unverständnis und Ablehnung stoßen. Die Wählerinnen und Wähler, aber auch die Genossinnen und Genossen kritisieren, dass die Wahlversprechen nicht eingehalten werden.
Für die Vorstandsmitglieder ist die Enttäuschung verständlich, man sollte aber bedenken, dass in einer Koalition nur Kompromisse umsetzbar sind. Nach einem Jahr großer Koalition lässt sich feststellen, dass die SPD versucht, bei allen Maßnahmen die soziale Gerechtigkeit nicht dem grenzenlosen Profit zu opfern. Dies mag bei der einen oder anderen Reform nicht ganz gelungen sein.
Sich deswegen aber aus Verdrossenheit von der Politik abzuwenden, ist nach unserer Auffassung nicht der richtige Weg. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, haben wir beschlossen, ab 2007 einen Stammtisch für SPD-Mitglieder ins Leben zu rufen.
Die regelmäßig stattfindenden Treffen sollen dazu dienen, in Gesprächen Informationen zu vermitteln und Anregungen aufzunehmen. Bei Bedarf wird der Vorstand zu diesen Treffen auch Mandats-träger der SPD aus der Bundes- und Landespolitik einladen. Im Vordergrund sollte allerdings die politische Entwicklung in Nidderau stehen. Ein weiterer Pluspunkt dieser Treffen ist, dass wir uns alle besser kennen lernen und es die Möglichkeit gibt, Kontakte mit Funktionären und Mandatsträgern zu knüpfen. In einer lockeren Atmosphäre soll Gelegenheit sein zum Plaudern und Diskutieren nicht nur über politische Themen. Auch die Partnerinnen und Partner sowie Gäste aller Art sind herzlich willkommen. Vielleicht gelingt es auf diese Art, eine stärkere Identifikation mit der SPD zu erreichen.

Folgende Termine wurden für den Mitgliederstammtisch festgelegt:

2. März, 13. April, 4. Mai und 1 Juni 2007

Die Treffen finden bis auf Weiteres ab 19.30 Uhr in der Gaststätte „Zur Hochmühle“, Ostheimer Str. 23 in Windecken statt.

Für 2007 wünscht Euch der Vorstand des SPD-Ortsbezirks Windecken Gesundheit, Glück und alles Gute. Es wäre schön, Euch zahlreich bei unserem

Stammtisch begrüßen zu dürfen.

Mit sozialdemokratischen Grüßen

Gerd Bauscher    1. Vorsitzender                                                                     
Heinz Homeyer   2. Vorsitzender r


 

Großes Interesse am Politischen Stammtisch:

Gerd Bauscher, Vorsitzender der Windecker SPD, hatte zum ersten Politischen Stammtisch in die Hochmühle eingeladen und konnte in dem bis auf den letzten Platz besetzten Gastraum den Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe und Bürgermeister Gerhard Schultheiß begrüßen.
Sascha Raabe freute sich sehr über das Interesse der Nidderauer Bürgerinnen und Bürger und bedankte sich für das Vertrauen, das ihm gerade hier bei der Wahl vor einem Jahr entgegengebracht worden war und bei der Nidderauer SPD für die nachhaltige Unterstützung. So sei es für ihn eine vordringliche Aufgabe gewesen, Gerhard Schultheiß bei seinem Gespräch im Bundesverkehrsministerium zu unterstützen und zu helfen, das Thema Bau der Umgehungsstraße ein Stück voran zu bringen.

Zentrale Themen in seinem „Bericht aus Berlin“ und im Dialog mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren natürlich auch die aktuelle Diskussion um die Reform des Gesundheitswesens, die Arbeitslosigkeit, die Schulpolitik und die Steuergerechtigkeit. Gerade in der Schulpolitik müsse das Bildungs- und Betreuungsangebot verbessert werden, sei doch eine gute Schulbildung eine Voraussetzung auf Chancen junger Menschen am Arbeitsmarkt, sagte Dr. Raabe. In den Fragen der Arbeitsmarktpolitik muss die SPD-Fraktion auf die Erreichung der gesetzten Ziele drängen. Es könne auch nicht sein, dass Menschen ab dem 50. Lebensjahr aus dem Berufsleben aussortiert werden.

In Bezug auf die Einhaltung oder Nicht-Einhaltung von Wahlversprechen wies Sascha Raabe darauf hin, dass in einer Koalition nicht alle Ziele durchgesetzt werden können. Schließlich hat der Wähler die Sozialdemokraten nicht mit der Mehrheit ausgestattet, die dies ermöglichen würde und so müssen in einer Koalition beide Partner Abstriche machen. Wesentlich für die Identität und Wahrhaftigkeit der Sozialdemokratie sei es, die Soziale Gerechtigkeit im Auge zu behalten und gerade über die Bewahrung der sozialen Ziele zu wachen.

Abschließend bezeichnete Sascha Raabe die Idee des Politischen Stammtischs als ausgezeichnet, können doch politische Vorgänge und Entscheidungen auf diesem Wege besser erläutert und vermittelt werden. Auch für ihn sei es wichtig, den Dialog mit den Menschen im Wahlkreis zu führen und Emotion wie Meinung zu erfahren. s
h

Fotos vom Wahlkampf
(Bilder anklicken um bessere Qualität zu erhalten)

Die SPD Windecken informiert:

Windecker SPD wählt Gerd Bauscher zum neuen Vorsitzenden



Auf der Jahreshauptversammlung der Windecker Sozialdemokraten wurden Gerd Bauscher und Heinz Hohmeyer jeweils einstimmig zum neuen Führungsduo der SPD gewählt.

Ihre Bereitschaft, diese Aufgabe zu übernehmen, wurde von allen anwesenden Mitgliedern positiv aufgenommen und sehr begrüßt. Der aus familiären Gründen nicht wieder kandidierende Vorsitzende, Christoph Weiss sicherte den Neuen an der Spitze der Partei die tatkräftige Unterstützung aller zu. Man erhoffe sich von beiden neuen Elan und neue Ideen, gerade auch im Hinblick auf die in diesem Jahr anstehende Kommunalwahl. In seinem Rechenschaftsbericht lobte Christoph Weiss die Bereitschaft der Vorstandsmitglieder und Beisitzer sowie anderen Genossen, bei allen Veranstaltungen des Ortsbezirks tatkräftig mitzuarbeiten.
Auch die sehr gute Zusammenarbeit mit den SPD-Mitgliedern des Ortsbeirates,
der Fraktion, der Stadtverordnetenversammlung und dem auch anwesenden Bürgermeister Gerhard Schultheiß wurden ausdrücklich von ihm erwähnt.

Bei den weiteren Vorstandswahlen wurde Joachim Pahl zum Kassierer und Christoph Weiss zum Schriftführer gewählt. Der Genosse Jochen Schwantje kümmert sich fortan als Pressesprecher um die Medienarbeit und Cornelia Fürtig wurde zur stellvertretenden Kassiererin gewählt.

Bei den Beisitzern gab es kaum Veränderungen und die Tatsache, dass zwei Neulinge in den erweiterten Vorstand einzogen, wurde positiv aufgenommen.

In der Versammlung gab Bürgermeister Gerhard Schultheiß einen kurzen Bericht zu aktuellen Themen der Kommunalpolitik ab und bedankte sich bei Christoph Weiss für die geleistete Arbeit.

Der Ortsvereinsvorsitzende Rembert Huneke ging in seinem Beitrag vor allem auf die Planung und Umsetzung des Kommunalwahlkampfes der SPD bei der anstehenden Kommunalwahl ein und forderte alle anwesenden Mitglieder auf, beim Wahlkampf tatkräftig mitzuarbeiten. Mit einer Vorschau auf die
kommenden Aufgaben sowie einigen grundsätzlichen Anmerkungen zu aktuellen politischen Themen der Bundesrepublik, schloss der neue erste Vorsitzende Gerd Bauscher die Versammlung.

Von links nach rechts:
Joachim Pahl, Gerd Bauscher, Christoph Weiss, Heinz Homeyer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

vers2.4_2007.04.13

 

 


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