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Aktuelles
Pressemeldungen
22.03.2008
Gerd Bauscher und Heinz Homeyer im
Vorsitz bestätigt
Im Feuerwehrgerätehaus Windecken trafen sich die Mitglieder des
SPD-Ortsbezirks am vergangenen Donnerstag, dem 13. März 2008, zur
Jahreshauptversammlung. Als Gast begrüßte Vorsitzender Gerd Bauscher den
kommissarischen Vorsitzenden von Eichen, Gunther Lorenz und konnte Heinz
Schlösser, dem früheren Kulturbeiratsvorsitzenden, aktuell zum
82.Geburtstag gratulieren.
Auf der Tagesordnung standen unter anderem die nach der Satzung alle zwei
Jahre vorzunehmenden Neuwahlen des Vorstandes.
Nachdem Vorsitzender Gerd Bauscher und Kassierer Joachim Pahl ihre
Jahresberichte erstattet hatten, wurde in kurzer Aussprache auch von den
Mitgliedern eine gute und erfolgreiche Arbeit bestätigt. So waren die
Ergebnisse der anschließenden Neuwahlen keine Überraschung: Gerd Bauscher
wurde als Vorsitzender und Heinz Homeyer als stellvertretender
Vorsitzender mit allen Stimmen der anwesenden Mitglieder wieder gewählt.
Das gleiche Ergebnis erzielten auch Joachim Pahl als Kassierer und Conny
Fürtig als seine Stellvertreterin und Joachim Schwantje als
Pressesprecher. Neu gewählt auf das vakante Amt der Schriftführerin wurde
Sieglinde Lorenz. In den Ämtern als Beisitzer wurden Andreas Bär, Rembert
Huneke, Fanny Withofs, Dorothea Schwantje, Dieter Vollbrecht, Manfred Seib,
Bernd Heinrich bestätigt, Stefan Hotz wurde neu gewählt. Zu Revisoren
wurden Heinrich Hose, Max Heinzl und Monte Adair bestimmt.
Des weiteren beschäftigte sich die Versammlung nach einem
kommunalpolitischen Kurzbericht von Gerhard Schultheiß mit dem Programm
des Jahres 2008, das besonders von der Wahl des Bürgermeisters geprägt
sein wird. Hierbei wurde deutlich, dass der Ortsbezirk seine volle Kraft
für die Wiederwahl von Gerhard Schultheiß einbringen wird.
Natürlich schloss sich auch eine Aussprache über die Ereignisse nach der
Landtagswahl vom 27. Januar 2008 an. Engagiert sprachen sich die
Mitglieder dafür aus, nun auf dem parlamentarischen Weg durch
Gesetzesvorlagen die Ziele des SPD-Wahlprogramms z.B. in der Sicherheits-
und Schul- und Hochschulpolitik umzusetzen.






24.03.2008
Osterputz
SPD-Windecken guckt nach Dreckecken
Zum dritten Mal trafen sich Mitglieder der Windecker SPD und ein Mitbürger
(!) zum Osterputz. Wie schon im letzten Jahr begann das Großreinemachen
auf dem Windecker Marktplatz. Dabei kann durchaus positiv angemerkt
werden, dass es im innerstädtischen Bereich deutlich sauberer geworden
ist, weil städtische Hilfskräfte regelmäßig für Sauberkeit sorgen. Auf dem
Marktplatz und in seiner Umgebung fand sich wenig Abfall an.
„Ertragreicher“ war dann schon der Abschnitt an der Nidderbrücke, um die
Willi-Salzmann-Halle und besonders am Blauhaus und am Kleinen Bahnhof.
Von Verkehrsschildern über Holzpfähle bis zu Klappbetten fand sich
besonders in den Hecken alles nur Vorstellbare, was wohl jugendliche
überschüssige Kraft herausreißen, abbrechen und wegschleppen kann.
Die ungewohnten Reinigungsaktivitäten auf dem Bahndamm am Kleinen Bahnhof
lockten auch die Nachbarn vom Hüpper an, die heftige Beschwerden über
Dreck verbreitende junge Leute sowohl nach Schulschluss als auch in den
Abendstunden und die Inaktivität der für die Sauberkeit eigentlich
zuständigen Deutschen Bahn führten.
Die Helfer Fanny Withofs, Dorothea Schwantje, Dieter Vollbrecht, Friedrich
Nowotny, Joachim Schwantje, Gerd Bauscher und Heinz Homeyer sowie Gunther
Lorenz, SPD-Vorsitzender aus Eichen als Nachbarschaftshelfer, trugen
insgesamt 15 volle blaue Abfallsäcke zusammen, die nach knapp drei Stunden
hinter dem Rathaus abgeliefert wurden, wo Bürgermeister Gerhard Schultheiß
und Vorsitzender Gerd Bauscher den Aktiven für den Einsatz dankte. Alle
Helferinnen und Helfer labten sich dann an Weck und Worscht – die hatte
die Metzgerei Lebeau gespendet, als sie beim Bestellen des Frühstücks von
der Aktion hörten.





20.02.2008
SPD ehrt einunddreißig Jubilare
Zu den angenehmen Pflichten von Vereinsvorständen gehört die Ehrung von
Jubilaren. So auch beim SPD-Ortsverein Nidderau. Im Rahmen der
Mitgliederversammlung am Freitag, dem 15. Februar 2008, bei der auch
Bürgermeister Gerhard Schultheiß einstimmig wieder zum Kandidaten für die
Bürgermeisterwahl im Herbst dieses Jahres nominiert wurde, konnten 31
Mitglieder geehrt werden, die der sozialdemokratischen Partei seit zehn,
25, 40 oder 50 Jahren angehören.
Solch lange Zeiträume sind, blickt man in die Zukunft, kaum zu
überschauen. Im Rückblick bemerkt man aber, wie schnell diese Zeit
vergangen ist – und welche persönlichen Ereignisse im familiären oder
beruflichen Bereich oder politischen Bereich in Land oder Kommune bis hin
zu historischen Ereignissen, wie den 68ern oder der Wiedervereinigung 1989
mit den dahin geflossenen Jahren verbunden waren.
Zu den elf im Jahre 1998 eingetretenen Mitgliedern, denen Vorsitzender
Rembert Huneke eine Urkunde für eine zehnjährige Parteizugehörigkeit
überreichte, zählen Stadtrat Markus Dillmann und die Stadtverordneten
Gunther Reibert und Joachim Reper.
Urkunde und silbernes Abzeichen erhielten die im Jahr 1983 eingetretenen
Udo Fehre, Hans-Kurt Neidull, Heike Hammel, Willi Vollmann, Birgit
Weidner, Heinrich Köppel und Inge Wolff.
Für immerhin schon vier Jahrzehnte, also seit 1968 gehaltene Treue zur
Sozialdemokratie wurden Ehrenbürgermeister Otfried Betz, Stadtrat Hanstheo
Freywald, Ortsvorsteher Helmut Gies, Elgerd Heppding und der frühere
Stadtverordnete und Kulturring-Vorsitzende Heinz Schlösser geehrt.
Zum.Teil aus gesundheitlichen Gründen konnten der frühere Stadtrat Erich
Helfrich, Rudolf Woerner und Inge Schmidt-Manicke ihre Auszeichnungen
nicht selbst entgegennehmen.
Für eine 50jährige Mitgliedschaft wurden mit Urkunde und goldener
Ehrennadel die Genossen Helmut Foerter, Georg Pfaff, Friedrich Peters und
Karl Klosterbecker geehrt, die beiden letztgenannten ebenfalls in
Abwesenheit. Hinzu gesellte sich Heinz Schön; er hatte die letztjährige
Einladung nicht erhalten, so wurde die Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft
in diesem Jahr nachgeholt.
Die sehr gut besuchte Mitgliederversammlung dankte allen Jubilaren, unter
denen in diesem Jahr bemerkenswert viele aktive oder ehemals aktive
Kommunalpolitiker waren, mit einem kräftigen Beifall.

16.02.2008
SPD-Mitgliederversammlung
Einstimmig: Schultheiß soll Schultheiß bleiben
Am 15. Februar 2008 hatten die Parteimitglieder das Wort: sie waren zur
Mitgliederversammlung eingeladen, um einen Kandidaten oder eine Kandidatin
für die diesjährige Bürgermeisterwahl zu nominieren.
Einleitend zu diesem Punkt der Tagesordnung hatte Vorsitzender Rembert
Huneke mitgeteilt, dass der Ortsvereinsvorstand einstimmig beschlossen
hat, Bürgermeister Gerhard Schultheiß zur Nominierung durch die
Parteibasis vorzuschlagen und den Bürgerinnen und Bürgern für eine weitere
Amtszeit zur Wahl zu stellen. Bei der Frage nach weiteren Vorschlägen von
Kandidatinnen oder Kandidaten für die Nominierung zeichnete sich das
spätere Ergebnis ab: es gab aus der Versammlung keine Vorschläge.
So hatte nach der Tagesordnung Gerhard Schultheiß die Gelegenheit, sich
vorzustellen. Er gab einen Überblick über die beiden Amtszeiten, fasste
die bisherige Arbeit in einer eindrucksvollen Bilanz zusammen und wies
darauf hin, dass die Ergebnisse nicht ohne den Rückhalt der Fraktion und
das Engagement der dienstleistungsbereiten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Stadtverwaltung denkbar wäre.
Verlässliche Politik, die nicht mehr verspricht als sie halten kann, war
sein Ziel, sagte Schultheiß. Diese war leistbar in der Zusammenarbeit
aller Gremien, am Anfang mit Bündnis90/Die Grünen aber auch, wie die Zeit
nach der letzten Kommunalwahl zeigte, ohne feste Bündnisse. Das hat seinen
Grund darin, dass Kommunalpolitiker pragmatisch, also sach- und
zielorientiert und weniger ideologiefixiert arbeiten.
Ein Aspekt der erfolgreichen und bei allen unterschiedlichen Positionen
guten Zusammenarbeit im Stadtparlament sei der Rekordhaushalt 2008, der
die Zustimmung aller
Parteien gefunden hat. Besondere Positionen in der Bilanz nahmen die
Stadtentwicklung, die Förderung der Kinderbetreuung und Jugendarbeit und
die Zusammenarbeit mit Vereinen und Feuerwehren ein. Er wisse, so
Schultheiß, dass weitere Kandidaturen angemeldet würden. Dieser
Herausforderung müsse er sich, wie schon in den früheren Wahlen stellen.
Dazu sind den Wählern nicht nur gute Arbeitsergebnisse, sondern auch Ziele
zu präsentieren wie die Entwicklung der aktiven Bürgergesellschaft, die
Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien. Wichtige Ziele seien
auch die Realisierung der Ortsumgehung Heldenbergen-Windecken nach so
vielen Jahren, die weitere Verfolgung des Ortsumgehungsprojektes Ostheim.
Und natürlich die Realisierung des Projektes Neue Stadtmitte.
Gerhard Schultheiß sagte, dass er die Herausforderungen einer neuen
Kandidatur gerne annähme, weil die Arbeit für die Stadt und die Menschen
Spaß macht..
Anschließend nahmen Bernd Reuter und die Fraktionsvorsitzende Daniela Leß
das Wort und unterstützten die Kandidatur. Bernd Reuter wies darauf hin,
dass er als früherer Stadtrat sehr wohl wisse, was ein Bürgermeister zu
leisten habe und daher auch sagen könne, dass Gerhard Schultheiß sehr gute
Arbeit leiste. Er habe das Ansehen der Stadt Nidderau gemehrt. Das werde
ihm bei seinen Kontakten im gesamten Kreis, in der Umgebung immer wieder
bestätigt. Nicht zuletzt sei er, bei einem klaren Bekenntnis zu seiner
Partei, bei den Bürgerinnen und Bürgern angesehen als Bürgermeister für
alle. Darum, so Reuter, solle Schultheiß auch Schultheiß bleiben.
Daniela Leß zeigte noch einmal die guten Ergebnisse der Kommunalwahlen für
die SPD auf, die sich mit der Arbeit des Bürgermeisters gegenseitig
bedingten. Fraktion und Partei unterstützen jederzeit die Arbeit und die
klaren Konzepte des Bürgermeisters. Die SPD-Vertreter im Stadtparlament
fühlten die Gemeinsamkeit in den Zielsetzungen und wünschten sich eine
weitere Amtszeit für Gerhard Schultheiß. Darum, so warb sie, müsste das
Votum für die Nominierung auch eindeutig ausfallen.
Dass die Wünsche von Reuter und Leß auf fruchtbaren Boden gefallen waren,
zeigt die anschließende geheime Abstimmung: alle 69 anwesende
Stimmberechtigte votierten für die Nominierung von Gerhard Schultheiß für
eine dritte Amtszeit als Bürgermeister und dankten ihm mit stehendem
Applaus!

15.02.2008
Politischer Aschermittwoch in Eichen
Das mittlerweile traditionelle Heringsessen der Eicher - SPD fand auch in
diesem Jahr wieder am Aschermittwoch im Saal Schmid statt. Bei gewohnt
guten Heringen und Pellkartoffeln fanden sich sowohl Genossinnen und
Genossen als auch Freunde der SPD zahlreich zu einem gemütlichen
Beisammensein ein. Bürgermeister Gerhard Schultheiß berichtete den knapp
einhundert interessierten Gästen von dem historisch einmaligen, einstimmig
beschlossenen Haushalt und der Dorferneuerung Eichen. Christoph Degen, der
frisch in den Landtag eingezogen ist, bedankte sich für die Mithilfe in
seinem Wahlkampf.
Im Anschluss an die Reden gab es noch reichlich Gesprächsstoff zu
kommunalpolitischen Themen, die bis in den späten Abend mit unseren
Mandatsträgern diskutiert wurden.

30.01.2008
SPD-Ortsverein dankt Monika Rölling
Vor einigen Tagen war es der örtlichen Presse zu entnehmen: die Erste
Stadträtin Monika Rölling, seit längerer Zeit erkrankt, scheidet zum 1.
März 2008 aus den Diensten der Stadt Nidderau aus.
Fraktionsvorsitzende Daniela Leß nahm diese Nachricht zum Anlass, zu
Beginn ihrer Haushaltsrede Frau Rölling Dank und Anerkennung für ihre
Arbeit auszusprechen und ihr alle guten Wünsche für ihre Gesundheit
auszusprechen. Dem schloss sich der SPD-Ortsvereinsvorstand nachdrücklich
an.
Wie Daniela Leß erinnerte, hatte Frau Rölling, die 1997 und 2003 in ihrer
Wahl von der SPD unterstützt worden war, in ihrer Amtszeit einige
entscheidende Dinge mit auf den Weg gebracht wie den Neubau der
Kläranlage, den Ausbau der Niddertalbahn sowie die Nidderrenaturierung.
Wie Leß weiter sagte, hat sich Frau Rölling mit aller Kraft für die
Belange der Stadt eingesetzt. Diesem Einsatz muss sie nun Tribut zollen;
u.a. die Arbeitsbelastung führte schließlich zum Eintritt der
Dienstunfähigkeit.
Eine Reihe von Aufgaben von Frau Rölling, z.B. den Vorsitz der
Betriebskommission und des Aufsichtsrates der Stadtwerke Nidderau sowie
den Vorsitz im Arbeitskreis Nahverkehr Niddertal wird in den nächsten
Monaten der ehrenamtliche Stadtrat Hanstheo Freywald übernehmen, um
Bürgermeister Gerhard Schultheiß zu entlasten.
Die SPD hält es im Übrigen für weiterhin erforderlich, die Position eines
Ersten Stadtrates hauptamtlich zu besetzen. Wenn Ausschreibung und
Neubesetzung der Position erst nach Ablauf der regulären Amtszeit von Frau
Rölling im Herbst nächsten Jahres erfolgen soll, so hat dies auch mit der
Haushaltskonsolidierung zu tun: Möglichkeiten der Kosteneinsparung sollen
– hier zumindest temporär – auch in der Magistratsspitze genutzt werden.
14.12.2007
Schultheiß soll Schultheiß bleiben
Es brauchte keine lange Beratung als der SPD-Ortsvereinsvorstand auf der letzten Vorstandssitzung dieses Jahres in Eichen den Tagesordnungspunkt „Nominierung eines Kandidaten für die Bürgermeisterwahl 2008“ aufrief.
Die Vorstandsmitglieder waren sich über die Leistungen und die bürgernahe Amtsführung von Bürgermeister Gerhard Schultheiß einig und nominierten ihn einstimmig. Der Bürgermeister nahm die Nominierung an.
Somit wird der SPD-Mitgliederversammlung am 15. Februar 2008 vorgeschlagen, Gerhard Schultheiß als Kandidaten der Sozialdemokraten für Bürgermeisterwahl im November 2008 aufzustellen.

21.11.2007
SPD-Nidderau: Start in den Landtagswahlkampf
Der Landtagswahlkampf hat begonnen. In den Medien kann das jede und jeder
nachvollziehen. Nicht zuletzt durch die Rededuelle von Andrea Ypsilanti
und Roland Koch im Wiesbadener Landtag. Aber auch in den Wahlkreisen
werden Argumente für einen Politikwechsel vorgetragen und es wird um
Vertrauen für Kandidaten geworben.
Am Freitag, dem 16. November 2007, kamen die Landtagsabgeordnete Nancy
Faeser, von Andrea Ypsilanti als Justiministerin in einer
sozialdemokratischen Landesregierung vorgesehen, und der Kandidat für
unseren Wahlkreis, Christoph Degen, in die Willi-Salzmann-Halle. Nach
kurzer Begrüßung durch den Ortsvereinsvorsitzenden Rembert Huneke hatten
die beiden Gäste Gelegenheit, ihre Vorstellungen für eine
sozialdemokratische Politik in Hessen vorzutragen.
Christoph Degen (27), der aus Neuberg kommt und dort als Gemeindevertreter
kommunalpolitische Erfahrungen hat, legte das Schwergewicht seiner
Ausführungen als gelernter Pädagoge naturgemäß auf die Bildungspolitik. Er
erläuterte das bildungspolitische Gesamtkonzept im SPD-Wahlprogramm und
machte nachdrücklich deutlich, wo die Versäumnisse und Fehler der
CDU-Landesregierung ausgemacht werden: in der verfassungswidrigen
Einführung von Studiengebühren, der so genannten „Unterrichtsgarantie
plus“, bei der Laien zu Lehrern werden, der zunehmenden Bürokratie in den
Schulen und der unzureichend vorbereiteten G8-Einführung. Ausgehend von
frühkindlicher Bildung will die SPD längeres gemeinsames Lernen mit
individueller Förderung verbinden. Zudem bedürfe es einer nachhaltigen
Reform, die den Elternwillen respektiert und mit einbezieht.
Nancy Faeser, die ebenfalls neben ihrer Arbeit als Landtagsabgeordnete
Erfahrung im kommunalen Bereich aus ihrer Heimatgemeinde Schwalbach
mitbringt, setzte als Juristin ihre Schwerpunkte in der Innen- und
Rechtspolitik. Sie arbeitete u.a. im Landtagsausschuss, der die FWG-Affäre
untersuchte, wo Koch zunächst abstritt, der FWG finanzielle Zusagen
gemacht zu haben, wenn sie auf eine Landtagskandidatur verzichte. Nachdem
dieser „Bestechungsversuch“ nachgewiesen war, gab Koch zu „So war’s – na
und!“
Faeser machte deutlich, welchen Rang unser Land, das früher mit Recht
sagen konnte „Hessen vorn“ heute einnehme: den 15. Rang bei 16.
Bundesländern. Zudem habe die soziale Kälte im Land zugenommen: das
Sozialbudget sei um ein Drittel gekürzt, wodurch u.a. Mittel für
Schuldnerberatung und Familienberatung weggefallen seien. Auch in der
Sicherheitspolitik seien die Rückschritte deutlich spürbar, nachdem 1000
Stellen im Polizeidienst gestrichen wurden. Da helfe auch Freiwilliger
Polizeidienst nicht, zumal der hier eingeschlagene Weg einer
Vergütungszahlung ein Schlag ins Gesicht der vielen seit jeher
unentgeltlich und ehrenamtlich tätigen Freiwilligen Feuerwehren sei. Auch
die Verletzung der Tarifautonomie im öffentlichen Dienst sei ebenso
unerträglich wie die unzureichende Besetzung der Jusizdienste. Straftaten
müssen schnell und konsequent verfolgt werden; Opfer müssen sehen, dass
Straftaten Folgen für die Täter haben, so Faeser.
Den kurzen und prägnanten Berichten folgte eine außerordentlich lebhafte
und vielseitige Aussprache und Diskussion. Fragen nach praxisnaher
Förderung lernschwacher Schüler, der Zukunft des Zentalabiturs, dem
Vertrauen in eine Bildungspolitik ohne Dauerhaftigkeit wurden vorgetragen
und beantwortet. Natürlich wurde auch die Frage nach der Finanzierung von
Bildung und Sicherheit, das Thema Flughafenausbau, die Belastung der
Kommunen durch das Ballungsraumgesetz und die besondere Problematik des
Planungsverbandes im Main-Kinzig-Kreis angesprochen.
Beide Kandidaten waren sich – wohl mit allen Besuchern – einig: Die
absolute Mehrheit erzeugt Arroganz, die Poitik der CDU tut dem Land nicht
gut. Es ist Zeit für einen Politikwechsel.
19.09.2007
SPD-Fraktion lässt in
Jugend- und Familienfragen nicht locker
Anfang Juni richtete die sozialdemokratische Fraktion in der
Stadtverordnetenversammlung aus gegebenem Anlass eine Anfrage an den
Magistrat der Stadt Nidderau. Im September lag die Antwort des
Fachdienstes Kinder- und Jugendförderung vor, die aber mehr Fragen offen
ließ, als Antworten zu geben.
Das nahm die SPD-Fraktion zum Anlass, sich erneut mit dem Thema zu
beschäftigen, es außerdem um familienpolitische Themen zu erweitern und
struktur- und stellenplanwirksame Maßnahmen zu initiieren.
Die offenen Fragen des Themenkreises Jugendhilfe und Drogenprävention
sowie Kooperation mit den Schulen und in der Jugendarbeit tätigen Kirchen
sollen im Jugend- und Sozialausschuss weiterverfolgt werden, da der Weg
des schriftlichen Informationsaustauschs sich als wenig zielführend
erwies.
In Jugendfragen werden Familien und deren Verantwortung leider meist
ausgeklammert. Dies war auch ein Anlass für die SPD-Fraktion darüber
nachzudenken, aus den Fachdiensten Jugend, Frauen und Soziales eine
Familienberatungsstelle zu bilden, die in bürgerfreundlicher Weise und als
ganzheitlicher Ansprechpartner für familienrelevante Fragen zur Verfügung
steht.
Folgerichtig ist auch ein weiterer Antrag an die
Stadtverordnetenversammlung zu sehen, der die Gründung des Bündnisses für
Familien durch den Kreisausschuss des Main-Kinzig-Kreises begrüßt und
einen Beitritt der Stadt Nidderau im Jugend- und Sozialausschuss prüfen
und beraten will.
Die Antragstexte können unter www.spd-nidderau.de nachgelesen werden.
19.09.2007
SPD-Fraktion setzt sich für
personelle Verstärkung der Polizei
im Main-Kinzig-Kreis ein
Das Sicherheitsbedürfnis der Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserer Stadt
ist nach Meinung der SPD-Stadtverordneten ein zentrales und ernst zu
nehmendes Anliegen. Lebensqualität kann nicht nur in guten
Freizeitangeboten, in bedarfsgerechten Versorgungsleistungen,
Kindergarten- und Schulangebot, Wohnung, Gewerbe oder Nahverkehr bestehen
– emotionales und tatsächliches Sicherheitsbedürfnis der hier lebenden
Menschen gehört dazu.
Das Land Hessen hat aber Personalabbau betrieben – nicht nur bei Schulen,
auch im Polizeidienst. Zur Erinnerung: 1000 Stellen im Polizeidienst
wurden gestrichen. Nun, praktisch ein paar Tage vor der Landtagswahl,
sollen im nächsten Jahr wieder 500 Polizisten eingestellt werden. Das sind
immer noch 500 weniger als zuvor!
Besonders betroffen war der Streifendienst von den Stelleneinsparungen.
Und hier setzt ein Antrag der SPD-Fraktion an. Die
Stadtverordnetenversammlung soll einen Appell an den Hessischen
Innenminister richten, im Wege der beabsichtigten Verstärkung der
Polizeikräfte die Polizeistation Hanau II besser auszustatten, um den
gestiegenen Anforderungen im Bereich Hanau Land gerecht zu werden.
Der Antrag erkennt in seiner Begründung die Unterstützung der Stadt
Nidderau durch die Polizei ausdrücklich an, kritisiert aber, dass die zur
Verfügung stehenden Streifen keinesfalls genügen, um diesen Großraum
hinreichend durch Polizeipräsenz zu betreuen.
Die SPD sieht auch in ihrem Landtagswahlprogramm eine Aufstockung der
Personalstärke bei der Polizei vor. Der Einsatz von Freiwilligen in einem
lokalen Polizeidienst kann keine Alternative sein, gewährt keine wirkliche
Sicherheit und überfordert auch diejenigen, die sich für einen solchen
Dienst zur Verfügung stellen.
Die Antragstexte können unter www.spd-nidderau.de nachgelesen werden.
01.07.2007
Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe steht Rede
und Antwort
Eine Liste kritischer Themen hatte der Nidderauer SPD-Vorsitzende Rembert
Huneke nach Berlin geschickt. Adressat war unser Bundestagsabgeordneter
Dr. Sascha Raabe. Hintergrund waren kontroverse Diskussionen im Vorstand,
aber auch mit Bürgerinnen und Bürgern über die Inhalte der politischen
Entscheidungen der Großen Koalition. Im Vordergrund stand oft die Frage:
Wo bleibt in den Gesetzen und Entscheidungen das soziale Profil, für das
die SPD in dieser Regierung steht.
Die ausgewählten Themen waren u.a. die Auswirkung der Erhöhung des
Renteneintrittsalters und des oft zugleich frühen Endes der
Berufstätigkeit, die Besteuerung der Renten, die Mindestlöhne, die
Verwendung der Ökosteuer und Klimapolitik, der Bundeswehreinsatz in
Afghanistan und vieles mehr –noch ergänzt durch zahlreiche Fragen aus dem
Publikum.
Natürlich lässt sich an dieser Stelle kein umfassender Bericht der
Veranstaltung Ende Juni für all jene bringen, die der Einladung nicht
gefolgt waren.
Sascha Raabe hat kluge Antworten in seiner bekannt sachlichen Art gegeben,
die eine Emotionalisierung der Diskussion gar nicht erst aufkommen ließen.
Hinsichtlich des emotional stark besetzten Themas Rente, sagte Sascha
Raabe, er wolle gar nicht tiefer auf die bekannten demografische Fakten
wie weniger Rentenbeitragszahler, längere Lebenserwartung und damit
längere Rentenbezugszeit eingehen. Aber diese Fakten seien vor dem
Hintergrund der Ursprünge der Rentenversicherung aus der Bismarckzeit zu
sehen: Damals betrug die durchschnittliche Rentenbezugszeit ein (!) Jahr
–heute 20 Jahre und das gelte auch bei längerer Berufszeit. Es sei in der
Regierungszeit Gerhard Schröders endlich begonnen worden, den Menschen die
Fakten deutlich zu machen, die viel zu lange von dem Blüm-Spruch „Eines
ist sicher, die Rente“ vernebelt worden waren.
Es bleibe dabei, dass der Rentenbeginn in jedem Fall nach 45 Jahren
Lebensarbeitszeit festgeschrieben ist, auch bei dem neuen, stufenweise
eingeführten Rentenalter von 67 Jahren. Unerlässlich bleibe für ihn, dass
erwerbsunfähig gewordene Menschen vor Verschlechterungen geschützt werden
müssen. Dazu diene auch die Revisionsklausel des Gesetzes, die bei
unerwarteten und ungewollten Entwicklung eine Änderung erlaube. Und das zu
beobachten und notwendige Änderungen umzusetzen, sei gerade eine Aufgabe
für Sozialdemokraten.
Zur aktuellen Diskussion um Mindestlöhne führte Sascha Raabe aus, dass
dieses Thema nicht Gegenstand der Koalitionsvereinbarung sei. Gerade wegen
der uneinheitlichen Haltung der Gewerkschaften war dies nicht in die
Forderungen der SPD aufgenommen worden, wogegen die CDU von vornherein
klargemacht hatte, mit ihnen sei hier keine Einigung zu erzielen. So sei
es durchaus ein Erfolg, dass in der Koalitionsrunde das Thema auf den
Tisch kam und – gegen die ursprüngliche Haltung der CDU - erste Schritte
in die richtige Richtung vereinbart wurden, die immerhin zwei bis drei
Millionen Menschen positiv betreffen werden. Für ihn, so Raabe, gelte die
These: Wer arbeitet, muss von seiner Arbeit leben können!
Eine weitere Frage, die nicht auf der Themenliste der Fragen an unseren
Bundestagsabgeordneten stand, griff Sascha Raabe selbst auf, wobei die
Antwort schon in den behandelten Themen erkennbar war: Warum profitieren
die Sozialdemokraten nicht von einer erfolgreichen Politik der Großen
Koalition? Warum sind die Umfragewerte der SPD und ihrer Spitzenleute
nicht gerade berauschend? Dazu sagte er, dass es natürlich der
Kanzlerinnenbonus sei, der Frau Merkel ins Plus bringe, aber es müsse
gelingen, mit Nachdruck und Ausdauer deutlich zu machen, dass die Beiträge
der SPD zu den Inhalten der Koalitionsvereinbarung umgesetzt würden. Auch
müsse es gelingen, darzustellen, dass die Wurzeln des wirtschaftlichen
Aufschwungs in der Zeit von Rot-Grün zu suchen seien, was auch für den
deutlichen Rückgang der Arbeitslosenzahlen gelte. Unbestritten würden in
diesem Zusammenhang auch von der Presse die von Gerhard Schröder ins Leben
gerufene „Agenda 2010“ als ursächliche Weichenstellung gehandelt. Und
zuletzt dürfe man nicht vergessen, was die CDU als Wahlziele beschrieben
hätte, zum Beispiel die Aushebelung des Kündigungsschutzes und die
Besteuerung der Schicht- und Sonntagsarbeit, deren Umsetzung gerade durch
die Regierungsbeteiligung der Sozialdemokraten verhindert wurden.

Bild Huneke – Nitschner - Dr. Raabe
Neue Mitglieder der SPD-Nidderau
Anlässlich der Veranstaltung mit unserem Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha
Raabe teilte SPD-Vorsitzender Rembert Huneke mit, dass die Partei jüngst
vier neue Mitglieder gewonnen habe. Unter den zahlreichen Besuchern der
Veranstaltung konnte er eines der neuen SPD-Mitglieder begrüßen und
überreichte Hendrik Nitschner aus Nidderau-Heldenbergen ein
funkelnagelneues rotes Parteibuch.
12.05.2007
Unsere Maximen der kommunalpolitischen Arbeit
Politische Entscheidungen brauchen Mehrheiten. Die Sozialdemokraten
brauchen für ihre Politik Partner. Das lässt sich am besten dauerhaft in
einer Koalition oder – weniger eng – in einer politischen Kooperation
regeln. Da geht es nicht um Amigo-Politik sondern um die Ermittlung von
Übereinstimmungen und gemeinsamen Wegen. Das war mit Bündnis 90/Grüne
wegen des Realitätsverlustes angesichts der schwierigen kommunalen
Finanzen zunehmend unmöglich geworden.
Erinnern Sie sich? Vielleicht haben Sie es damals ja in „HalloNachbarn“
gelesen. Wir haben nach der letzten Kommunalwahl davon gesprochen, dass
sich die Mehrheitsverhältnisse leicht verschoben haben. Die Grünen haben
einen Sitz im Stadtparlament verloren und sind nur noch mit drei
Stadtverordneten vertreten. Als Kooperationspartner für eine
Stimmenmehrheit im Stadtparlament kamen daher die Grünen, die FWG sowie
die CDU in Frage. Mit dem Vertreter der Freidemokraten stimmen wir gerne
Projekte ab; für eine Kooperation steht diese Partei auf Grund nur eines
einzigen Sitzes im Stadtparlament nicht in der Diskussion.
Ohne uns unter Vollzugsdruck zu setzen haben wir mit den Grünen und mit
der FWG gesprochen. Gespräche mit der CDU wurden nicht geführt, da die
Christdemokraten einen Wahlkampf geführt hatten, der es zum Ziel hatte,
die SPD in Bezug auf die städtische Finanzpolitik wider besseres Wissen
mit falschen Behauptungen in Misskredit zu bringen. Auf solcher Basis
wollten wir keine Kooperation beginnen.
Unsere Gesprächen mit den Vertretern der Freien Wählergemeinschaft zeigen
einige gute Übereinstimmungen, heute würde man wohl sagen: die größten
Schnittmengen. Wir wollen darum versuchen, unsere jeweiligen
Zielvorstellungen miteinander abzustimmen und sowohl Ziele der FWG als
auch der SPD parlamentarisch umzusetzen.
Das wird nicht immer möglich sein. Das zeigte schon die Frage des
Zubringers zur Umgehungsstraße aus der Allee Mitte. Hier hatte sich die
FWG in ihrem Wahlprogramm festgelegt und wollte auch in der für die
Fortführung der Straßenplanung und deren hoffentlich bald anstehende
Umsetzung notwendige Entscheidung kein anderes Votum. Wir sind darum
zufrieden, dass die CDU an ihrer Position festhielt und die Zustimmung zur
Finanzierung einer künftigen Anbindung mittrug.
Das aber zur Krise einer Kooperation zwischen FWG und SPD hochstilisieren
zu wollen und sich zum Retter der Umgehung zu erklären ist absurd. Wir
haben uns hier sehr deutlich erklärt: wir wollen Partner für die Lösung
der wichtigen Fragen unserer Stadt. Und das war in diesem Fall die CDU.
Wir bedauern sehr, dass die Grünen sich derzeit wie eine beleidigte
Jungfer gerieren. Wir wollen in vielen Fragen gerne weiter zusammen nach
Lösungen suchen.
In einer der jüngsten Erklärungen sagen sie aber, ohne Bindung an die SPD
seien sie „wie befreit“.
Dabei kam noch nicht viel aus der grünen Ecke. Ein Antrag für ein
„rauchfreies Nidderau“ ist Augenwischerei: Kinder müssen nicht geschützt
werden, in Kindergärten herrscht Rauchverbot. Und eine landesweite
Regelung für öffentliche Einrichtungen und Gebäude ist in Sicht.
Der neueste populistische Antrag zur Begrüßung neugeborener Nidderauer
schwimmt offensichtlich auf der „von der Leyen-Welle“. So was ist zu kurz
gedacht. Natürlich ist es schön, junge Erdenbürger zu begrüßen. Aber der
Frauenbeirat und auch die SPD-Fraktion wollen mehr: Junge Eltern, egal ob
schon in Nidderau wohnend oder gerade zugezogen, sollten informiert
werden, welche Kinderbetreuungseinrichtungen in unserer Stadt vorhanden
sind. Zugleich sollten sie befragt werden, welche Wünsche und Ansprüche
sie haben. Das ist wichtig für die Kinder- und Jugendarbeit. Die Zusendung
eines städtischen "Care Pakets" geht nach unserer Meinung an den
Bedürfnissen der Kinder und Eltern vorbei.
Es sollte auch in Erinnerung gerufen werden, dass es die Fragen des
Umgangs mit den städtischen Finanzen, der notwendigen Sparpolitik war, die
die Grünen nicht mittragen wollten. Ihre Dezernentin, Frau Rölling, konnte
sich aus Krankheitsgründen bei der Einbringung des Haushalts nicht äußern,
hat es aber auch bis heute nicht getan.
Es ist ohnehin hier von einem hauptamtlichen Magistratsmitglied
Führungsverhalten und Initiative einzufordern: wie wird städtische
Jugendarbeit betrieben. Was plant die Abteilung Jugend im Hinblick auf die
Jugendhäuser und die Konflikte mit Jugendlichen in den letzten Wochen. Wir
denken, dass neue Konzepte erforderlich sind: Offensiv auf junge Menschen
zugehen, Probleme diskutieren. Statt Jugendliche in den Jugendhäusern zu
verwalten sind Streetworker gefragt
Auch mit solchen Frage wollen wir Sozialdemokraten uns beschäftigen – und
mit allen politischen Kräften zusammenarbeiten, die an Problemlösungen
mitwirken wollen.
30.04.2007
Ostheimer SPD Vorstand besichtigt Baustelle
Sepp-Herberger-Straße/Limesstraße
Die Mitglieder des Vorstandes der SPD Ostheim
besichtigten unter Führung des Nidderauer Magistratsmitgliedes, Markus
Dillmann, die Straßenbaustelle in der Sepp-Herberger-Straße/Limesstraße.
Man war sehr erfreut über den schnellen Fortschritt der Arbeiten und
begrüßte das vorgestellte Konzept einer bewusst erzeugten Engstelle zum
abbremsen des Verkehrs, sowie die Verbreiterung des Bürgersteiges zur
Sicherung des Schulweges.
Während des Termins begutachtete man auch den weiteren Verlauf des
Schulweges in der Limesstraße. Hier kam es in der Vergangenheit immer
wieder zu gefährlichen Situationen
weil die Schulkinder bzw. Fußgänger auf dem schmalen Bürgersteig direkt am
fließenden Verkehr entlang liefen. Schnell wurde eine Lösung gefunden,
zukünftig sollten die Fahrzeuge
rechtsseitig (in Fahrtrichtung) parken und am linken Fahrbahnrand fahren.
Somit wären die Kinder und Fußgänger durch die parkenden Fahrzeuge
geschützt. Diese Idee wird Stadtrat Dillmann in der nächsten
Magistratsitzung vorstellen und einen Antrag zur kurzfristigen Umsetzung
stellen.
Teilnehmer: A. Ullmann, A. Reibert, G. Reibert, K-U. Heck, H. Dillmann, J.
Bläser, E. Schwindt,
H. Schwindt, M. Dillmann, I. Brabetz.
02.04.2007
Nach dem „Osterputz“ in Windecken: die Feiertage
können kommen!
Letzten Samstag war Osterputz angesagt. Mit
Zangen, Handschuhen und Müllsäcken bewaffnet machten sich die SPD-Leute
vom Marktplatz aus auf den Weg, zum Osterputz auf Plätzen und Straßen, an
Wegen und Büschen.

Während es in den Innerortsbereichen mehr um Papier und Kleinkram ging,
fand man in allen Grünflächen Flaschen, Dosen und Getränkepackungen, die
trotz aufgestellter Abfallkörbe einfach in die Umgebung „entsorgt“ werden.
Die elfköpfige Putztruppe musste leider auch feststellen, dass es die
Hausbesitzer und Anlieger mit ihrer Straßenreinigungspflicht nicht
besonders genau nehmen - und das dauerhaft: wie sonst hätte man die
Pappreste von Böllern und Raketen noch vor Ostern vom Pflaster kratzen
müssen,
Besonders ergiebig hinsichtlich des Müllertrags waren die Bereiche um die
Willi-Salzmann-Halle, das Blauhaus und den Kleinen Bahnhof. Hier sind es
wohl besonders junge Leute, die Essensreste, Schnapsflaschen und andere
Getränkeverpackungen direkt fallenlassen wo sie stehen und gehen oder mit
kräftigem Wurf in die Hecken schleudern.
Nach zwei Stunden der Sammeltätigkeit trafen sich die Aktivisten, unter
Ihnen die SPD-Fraktionsvorsitzende Daniela Leß und der
Ortsbezirksvorsitzende Gerd Bauscher, hinter dem Rathaus, zufrieden über
eine Strecke von insgesamt zwölf Säcken Unrat.

Die Windecker SPD hofft nun, dass es noch mehr Spaß macht, an den
Feiertagen über den Marktplatz, an der Nidder entlang oder zum Wartbaum
hinauf zu laufen und Luft und Sonne zu genießen. Die bunten Farben sollen
nun Bäume, Gräser und Blüten beisteuern und nicht herumliegender Unrat.
20.03.2007
Windecker SPD ruft zum „Osterputz“
So war es schon immer in den Windecker
Haushalten: Zum Frühjahrsbeginn wurde alles frisch und sauber gemacht, die
Hausfrauen hielten Osterputz!
Das begann beim Fensterputzen und Gardinenwaschen. Aus den Teppichen wurde
der Staub des Winters geklopft und die Betten in die ersten kräftigen
Sonnenstrahlen gehängt.
Zum Osterputz auf Plätzen und Straßen, an Wegen und Büschen ruft die
Windecker SPD auf. Damit es noch mehr Spaß macht, an den Feiertagen über
den Marktplatz, an der Nidder entlang oder zum Wartbaum hinauf zu laufen
und Luft und Sonne zu genießen.
Zu diesem Zweck treffen sich die Genossinnen und Genossen am
Samstag, dem 31. März 2007, um 9:30 Uhr, am Brunnen auf dem Marktplatz
und würden sich freuen, wenn sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger,
junge wie alte, einfinden würden, um gemeinsam zu „putzen“.
Je nach Zahl der Teilnehmer ist geplant, in Gruppen über die Nidderbrücke
in Richtung Rathaus, vielleicht auch über den Schlossberg, oder hinauf zum
Wartbaum oder am Jugendhaus vorbei, an der Bahn entlang über den
Sportplatz zu gehen. Varianten in der Müll-Mission sind da noch denkbar.
Als Hilfsmittel sollten Arbeitshandschuhe mitgebracht werden; Säcke und
einige Gabeln oder Greifer werden zur Verfügung gestellt. Der städtische
Bauhof hat seine freundliche Unterstützung beim Einsammeln der Müllsäcke
zugesagt.
Also: nicht immer gefragt, was tut die Stadt für uns. Tun wir alle mal
selbst was für unsere Stadt beim Osterputz!
05.03.2007
Der SPD Ortsbezirk Eichen freut sich über die
Entscheidung des Kreises
Im Jahre 1989 wurde von der Stadt Nidderau
bereits der erste Antrag zur Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm
gestellt. Bei diesem Programm handelt es sich um ein Förderprogramm der
Landesregierung. In den letzten sechs Jahren investierte das Land Hessen
rund 185 Millionen Euro in die Dorferneuerung. 30 Millionen Euro davon
steuerte die Europäische Union dazu. Zurzeit befinden sich 256 Dörfer im
Programm.
Beim diesjährigen Heringsessen des SPD - Ortsbezirk Eichen am
Aschermittwoch überbrachte der Kreisbeigeordnete André Kavai die
erfreuliche Nachricht an die Eicher Bevölkerung. Nachdem der offizielle
Bescheid im Nidderauer Rathaus eingegangen ist, wird zeitnah eine
Bürgerversammlung einberufen werden, bei der das Programm und die Projekte
vorgestellt werden.
Auf der Liste der möglichen Projekte steht unter anderem die Verbesserung
des Umfeldes der Kirche samt Kirchenmauer, Verschönerung des
Lindenplatzes, die Ortsmitte soll so umgestaltet werden, dass dort auch
Feste möglich sind, eine Anbindung an den Vulkanradweg soll gebaut werden
und das Umfeld des Bahnhofes soll auf Vordermann gebracht werden. Ein nur
kleiner Auszug aus den möglichen Vorhaben. Der Arbeitskreis „Unser Dorf
soll schöner werden“ welcher sich bereits 2002 zusammensetzte, erarbeitete
solche Projekte.
Weiterhin besteht die Möglichkeit, für Privatleute Fördermittel zu
erhalten, wenn sie damit zur Verschönerung des Ortsbildes beitragen
können.
Der SPD Ortsbezirk Eichen freut sich über die Aufnahme in das
Dorferneuerungsprogramm. Nachdem sich der Arbeitskreis Dorferneuerung
zusammengefunden hat, geht es in die heiße Phase. Mit den ersten
Baumaßnahmen ist wenn alles gut läuft im Jahr 2008 zu rechnen.
Sollten Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger Fragen oder Anregungen
haben, wenden Sie sich bitte an uns. Ein solches Projekt ist auf die Ideen
und die Mitarbeit der Bevölkerung angewiesen.
1.12.2006
BAMBINI, ein „Programm“ der Hessischen
Landesregierung
So heißt es zumindest in den offiziellen
Verlautbarungen des Hessischen Sozialministeriums. Mit dem Programm soll
ein beitragsfreies letztes Kindergartenjahr vor der Einschulung und mehr
Betreuungsplätze für unter dreijährige geschaffen werden. Löbliche
Absichten, hat doch bereits vor einem Jahr die SPD-Nidderau den Zug der
Zeit erkannt und durch
mehrere Anträge im Stadtparlament veranlasst, die Nidderauer
Kindertagesstätten für unter Dreijährige und für den Hortbereich zu
öffnen.
Aber woher kommen die Mittel von insgesamt 110 Mio. Euro für BAMBINI
tatsächlich? 10 Mio. sind wirkliche zusätzliche Mittel aus dem
Staatshaushalt, aber nicht aus dem Landeshaushalt, sondern vom Bund. 100
Mio. werden den Kommunen aus dem kommunalen Finanzausgleich entnommen, um
sie danach wieder als hessische „Zuschüsse“ zweckgebunden an die Kommunen
zurück zu verteilen. Vom Land Hessen, das ist leicht abzulesen, kommt
dabei kein einziger Cent.
Klassisch nennt man das „sich mit fremden Federn schmücken“. Wird hier gar
von einem „großen Wurf“ des Ministerpräsidenten Roland Koch geredet und
davon, die Mittel würden den Kommunen ab dem 1. Januar 2007 „zur Verfügung
gestellt“, so muss an dieser Stelle eindeutig klar gestellt werden, dass
Familienpolitik des Landes heißt: Die Zeche zahlt wieder einmal das
schwächste Glied in der administrativen Kette, nämlich die Kommune.
So stellen wir uns Familien- und Bildungspolitik nicht vor. Sollte doch
nach PISA jeder Gliederung bewusst sein, dass sie etwas eigenes zur
Verbesserung des Status quo beitragen muss und nicht ihren Beitrag durch
Scheinverordnungen leisten kann.
Für die SPD-Nidderau heißt dies: Selbstverständlich werden wir uns in
Nidderau am BAMBINI-Programm beteiligen, um die vorteilhaften Effekte des
Programms umzusetzen.
Vorbereitungen bezüglich der Betreuungszeiten und der Gebührenordnung für
die Kindertagesstätten sind bereits auf dem Wege, um sofort loslegen zu
können, wenn die angekündigten Förderrichtlinien durch die Landesregierung
verbindlich mitgeteilt werden. Mit diesem Schritt setzen wir fort, was wir
in den vergangenen Jahren durch eigene Nidderauer Entscheidungen aufgebaut
haben: Einen Standard zu bewahren, der im kommunalen Vergleich vorzeigbar
ist.
28.11.2006
CDU hinkt der Entwicklung hinterher
Für die Neue Stadtmitte sind längst die Planungsziele
definiert
Die CDU Nidderau, die in den letzten Jahren alle Haushaltspläne der Stadt
und damit alle Infrastrukturprojekte abgelehnt hat, sich aber mit den
Highlights von Nidderau gerne schmückt, hinkt wieder einmal der
Entwicklung hinterher. So erweckt die Befragung in den Wohngebieten rund
um die neue Stadtmitte zwischen den Stadtteilen Heldenbergen und Windecken
den Eindruck, völlig neue Erkenntnisse gewinnen zu wollen. Dass aber seit
fünf Jahren fleißige und engagierte Bürgerinnen und Bürger als Mitglieder
der Agenda21- und Stadtmarketinggruppen in vielen stundenlangen Beratungen
die wichtigsten Eckpunkte für die neue Stadtmitte ausgearbeitet haben,
scheint an der CDU vorbei gegangen zu sein, so die SPD Nidderau in einer
Stellungnahme. Alle Eckpunkte aus den Arbeitsgruppen hat die CDU kopiert
und in ihren in dem genannten Stadtgebiet verteilten Fragebogen eingebaut
und glaubt nun Herrin des Verfahrens zu sein.
Dabei ist es mit Hilfe des Planungsverbandes gelungen, schon im
Stadtmarketingprozess und dem erfolgreich durchgeführten studentischen
Ideenwettbewerb eine Vielfalt der Interessenlagen zu dokumentieren, die
Maßstab für die weiteren Schritte in Richtung Neue Mitte sein werden.
„Wenn nun CDU-Sprecher Werner Echterbruch glaubt, die Worte von
Bürgermeister Gerhard Schultheiß in der Bürgerversammlung ins Gegenteil
verkehren zu wollen, hat er entweder nicht richtig aufgepasst oder handelt
wider besseres Wissen“, so Rembert Huneke als SPD-Ortsvereinsvorsitzender.
Schultheiß hatte erklärt, dass die ohne Aufforderung eingegangenen Ideen
von Projektentwicklern zur neuen Stadtmitte zu Beginn des Jahres 2007 den
städtischen Gremien und anschließend in einem intensiven Dialog der
Bevölkerung vorgestellt werden sollen. Dabei werde die Messlatte gemäß den
Vorgaben der jahrelangen Beratungen angelegt. Man könne sich dabei die
Kosten für einen Rahmenplan sparen, denn eine wirtschaftliche Lösung
entsteht nicht auf dem Reißbrett, wie von Echterbruch gefordert, sondern
im Dialog mit den Unternehmen, die dort investieren sollen. Insbesondere
betrifft dies die Verbesserung der Einkaufsmöglichkeiten.
„Die CDU muss als Opposition doch wissen, dass nicht sie den Takt
bestimmt“, betont Huneke. Offenbar passt es nicht in den Ablaufplan der
CDU, dass nun die Planungsvorgaben bereits den Marktbedingungen gegenüber
gestellt werden. „Dass wir Wohnen, Arbeiten, Freiraum, Erholung und Kultur
in der Neuen Mitte verankern wollen, steht außer Frage“, so Huneke. „Die
Neue Mitte ist ein Juwel, das wir vorsichtig entwickeln werden.“
20.11.2006
Großes Interesse am Politischen Stammtisch
Gerd Bauscher, Vorsitzender der Windecker SPD, hatte zum
ersten Politischen Stammtisch in die Hochmühle eingeladen und konnte in
dem bis auf den letzten Platz besetzten Gastraum den
Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe und Bürgermeister Gerhard
Schultheiß begrüßen.
Sascha Raabe freute sich sehr über das Interesse der Nidderauer
Bürgerinnen und Bürger und bedankte sich für das Vertrauen, das ihm gerade
hier bei der Wahl vor einem Jahr entgegengebracht worden war und bei der
Nidderauer SPD für die nachhaltige Unterstützung. So sei es für ihn eine
vordringliche Aufgabe gewesen, Gerhard Schultheiß bei seinem Gespräch im
Bundesverkehrsministerium zu unterstützen und zu helfen, das Thema Bau der
Umgehungsstraße ein Stück voran zu bringen.
Zentrale Themen in seinem „Bericht aus Berlin“ und im Dialog mit den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren natürlich auch die aktuelle
Diskussion um die Reform des Gesundheitswesens, die Arbeitslosigkeit, die
Schulpolitik und die Steuergerechtigkeit. Gerade in der Schulpolitik müsse
das Bildungs- und Betreuungsangebot verbessert werden, sei doch eine gute
Schulbildung eine Voraussetzung auf Chancen junger Menschen am
Arbeitsmarkt, sagte Dr. Raabe. In den Fragen der Arbeitsmarktpolitik muss
die SPD-Fraktion auf die Erreichung der gesetzten Ziele drängen. Es könne
auch nicht sein, dass Menschen ab dem 50. Lebensjahr aus dem Berufsleben
aussortiert werden.
In Bezug auf die Einhaltung oder Nicht-Einhaltung von Wahlversprechen wies
Sascha Raabe darauf hin, dass in einer Koalition nicht alle Ziele
durchgesetzt werden können. Schließlich hat der Wähler die
Sozialdemokraten nicht mit der Mehrheit ausgestattet, die dies ermöglichen
würde und so müssen in einer Koalition beide Partner Abstriche machen.
Wesentlich für die Identität und Wahrhaftigkeit der Sozialdemokratie sei
es, die Soziale Gerechtigkeit im Auge zu behalten und gerade über die
Bewahrung der sozialen Ziele zu wachen.
Abschließend bezeichnete Sascha Raabe die Idee des Politischen Stammtischs
als ausgezeichnet, können doch politische Vorgänge und Entscheidungen auf
diesem Wege besser erläutert und vermittelt werden. Auch für ihn sei es
wichtig, den Dialog mit den Menschen im Wahlkreis zu führen und Emotion
wie Meinung zu erfahren. s
21.10.2006
Politischer Stammtisch am 2. November 2006
Gerd Bauscher, Vorsitzender des SPD-Ortsbezirks Windecken, ist sich
sicher: Es gibt eine Menge wichtiger und interessanter Themen, die am
„Politischen Stammtisch“ in der Hochmühle diskutiert werden können!
Der „Politische Stammtisch“ soll mit wechselnden Themen in
den Nidderauer Stadtteilen von den jeweiligen Ortsbezirken ausgerichtet
werden.
Die erste Einladung hat nun der Ortsbezirk Windecken ausgesprochen für
Donnerstag, den 2. November 2006. 19:30 Uhr, in der Gaststätte „Zur
Hochmühle“.
Nach einem kurzen Bericht über die aktuellen Themen aus Berlin wird unser
Bundestagsabgeordneter Dr. Sascha Raabe zur Aussprache und
Diskussion zur Verfügung stehen. An Themen, die die Menschen derzeit
bewegen, wird es – wie Gerd Bauscher sicher zu recht annimmt – nicht
fehlen. Gesundheitsreform, Hartz IV und die „Unterschicht“ werden genauso
Themen sein, wie das Gespräch von Sascha Raabe und
Bürgermeister Gerhard Schultheiß im Bundesverkehrsministerium zum Bau der
Umgehungsstraße. Zu lokalen Fragen steht im übrigen
Bürgermeister Gerhard Schultheiß als Ansprechpartner am Stammtisch zur
Verfügung.
28.09.2006
SPD fordert Minister Rhiel zum Handeln auf
Der SPD-Ortsverein Nidderau beschäftigte sich in seiner Vorstandssitzung
am 27. September mit dem positiven Ergebnis des Besuchs von Bürgermeister
Gerhard Schultheiß und MdB Dr. Sascha Raabe im Bundesverkehrsministerium
in Berlin.
Wie bereits im Juli in der Presse gemeldet, bestand die
Gefahr, dass sich das Projekt der Umgehungsstraße auf unabsehbare Zeit
hinauszieht, weil Bundesverkehrsministerium und Bundesrechnungshof über
einen vierspurigen Ausbau wegen erwarteten stärkeren Verkehrsaufkommens
bis 2015 nachdenken wollten.
2000 Protestunterschriften von Nidderauer Bürgerinnen und Bürgern hatten
Gerhard Schultheiß und Sascha Raabe beim Gespräch in Berlin in ihrem
Gepäck. Ein Brief vom SPD-Vorsitzenden Rembert Huneke in gleicher
Angelegenheit war an Bundesminister Wolfgang Tiefensee geschickt worden,
mit der Aufforderung und Bitte, Einwände, die eine Verzögerung des
Bauvorhabens zur Folge haben könnten, zugunsten der seit drei Jahrzehnten
mit unerträglicher Belastung lebenden Anlieger der Durchgangsstraßen in
Heldenbergen und Windecken, zurückzustellen.
Der Parteivorstand begrüßte ausdrücklich die Initiative von Bürgermeister
Schultheiß, diesen Weg der persönlichen Intervention gewählt zu haben und
dankt besonders auch unserem Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe, der
die Interessen der Nidderauer Bevölkerung vor Ort in Berlin nachhaltig
unterstützt.
Weiter meinte der Vorstand, dass es nun an Wiesbaden, namentlich an
Staatsminister Alois Rhiel sei, die Initiative aufzunehmen und den
Planfeststellungsbeschluss zu verabschieden. Das Amt für
Straßenverkehrswesen in Gelnhausen hat alle notwendigen Vorarbeiten
geleistet, um das Verfahren in Gang zu setzen: Erst mit dem formellen
Abschluss des Planfeststellungsverfahrens sind die in Berlin von Sascha
Raabe geforderten Schritte möglich, nämlich dem Vorhaben bei der
Aufstellung des Fünfjahresplans für die Umsetzung des
Bundesverkehrswegeplans Priorität einzuräumen und die erforderlichen
Baukosten in den Plan einzustellen. Ein entsprechendes Schreiben wird
Vorsitzender Rembert Huneke im Namen der Nidderauer SPD an Staatsminister
Rhiel in diesen Tagen richten.
Mit freundlichen Grüßen
Rembert Huneke
Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Nidderau
21.09.2006
Gratulation zu 10 Jahren Seniorenbeirat:
Eine erfolgreiche sozialdemokratische Initiative
Sind zehn Jahre eine lange Zeit? Für Senioren, also
Menschen, die auf mehr als sechs Jahrzehnte Leben, Arbeit und Erfahrung
zurückblicken, wahrscheinlich nicht.
Man sagt, dass die Zeit schneller läuft, wenn man älter wird. Dennoch ist
es ein guter Anlass auf die ersten zehn Jahre des Nidderauer
Seniorenbeirates zurückzublicken.
Am 6. November 1995 reichte der damalige SPD-Fraktionsvorsitzender
Wilfried Bus beim Stadtverordnetenvorsteher einen Antrag ein: „Die
Verwaltung wird beauftragt, innerhalb von sechs Monaten die erforderlichen
Voraussetzungen zur Installierung eines ehrenamtlichen Seniorenbeirates zu
schaffen. ...“
Grundlage war die Erkenntnis, dass der Anteil der älteren Mitbürgerinnen
und Mitbürger in unserer Stadt steigt. Der Anteil der über 60jährigen lag
1996 bei 2968, stieg bis zur Wahl 2000 auf 3485 und betrug bei der letzten
Wahl 2004 schon 3941. Der hier ausgewiesene steigende Anteil der älteren
Menschen in unserer Stadt ist eine Bestätigung der damaligen Initiative
und der Antragsgründe!
Der SPD-Antrag brachte, was nicht an der Tagesordnung im Stadtparlament
ist, ein einstimmiges Votum.
Die im Antrag erwähnte Voraussetzung waren Entwurf und Verabschiedung
einer einschlägigen Satzung und natürlich die Vorbereitung und
Durchführung der Wahl, zu der auch eine besondere Ausgabe der
SPD-Information „HALLONACHBARN“ noch einmal aufrief.
Nun amtiert bereits der dritte Beirat – und er amtiert nicht nur, er
arbeitet. Der Seniorenbeirat, das wird sicher in der
Jubiläumsveranstaltung am 30. September 2006 dargestellt werden, hat in
diesen zehn Jahren eine Vielzahl von Anregungen und Anträgen eingebracht,
Initiativen gestartet und Programme für Senioren gestaltet. So können
sowohl die SPD-Nidderau als Initiator, die damaligen Stadtverordneten als
Beschlussgremium als auch die ehrenamtlichen Mitglieder der bisherigen
Seniorenbeiräte sich beim Rückblick über die erfolgreiche – und für ihre
Zielgruppe, die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger hilfreiche Arbeit
freuen.
Ein guter Anlass, allen, die in den zwei früheren und dem heutigen
Seniorenbeirat arbeiten – vor allem dem Vorsitzenden Werner Schuck –
herzlich für ihre ehrenamtliche Tätigkeit zu danken!
11.07.2006
Brief unseres Vorsitzenden Rembert Huneke
an den Personalrat der Nidderauer Bertha-von-Suttner-Schule zum Thema
"Unterrichtgarantie plus"
Sehr geehrte Damen und Herren,
Anfang Juni richteten Sie einen Offenen Brief an die Hessische
Kultusministerin Karin Wolff. Darin haben Sie sich in
bemerkenswert sachlicher Form mit dem Projekt der Landesregierung
„Unterrichtsgarantie plus“ befasst und Ihre Besorgnis
zum Ausdruck gebracht.
Ihr Offener Brief war Gegenstand einer Diskussion und Beratung des
Nidderauer SPD-Ortsvereinsvorstands. Unser Vorstand
hat mich beauftragt, Ihnen unsere politische Unterstützung zuzusichern.
Wir teilen alle Ihre Bedenken. Als verantwortlichen
Pädagogen liegt Ihnen natürlich die Optimierung der Ausbildung unserer
jungen Menschen am Herzen. Diese kann jedoch
nur mit ausreichender personeller Ausstattung der Schulen mit wirklichen
Fachkräften und nicht mit minderqualifizierten
Helfern erfolgen.
Die politische Dimension des sogenannten Projektes „Unterrichtsgarantie
plus“ ist beschämend. Es handelt sich
ausschließlich um Augenwischerei. In früheren Wahlkämpfen hat die CDU
bereits Schulpolitik zu einem zentralen Thema
gemacht – und nichts von ihren Versprechungen realisiert. Nun wird eine
neue „Sau durchs Dorf getrieben“, Eltern und
Öffentlichkeit wird vorgemacht, die Unterrichtsgarantie würde erfüllt. Das
macht man ganz einfach mit Hilfskräften.
Neben den fehlenden Rahmenverträgen für pensionierte Lehrer oder
Pädagogikstudenten denkt man in Wiesbaden ernsthaft
an den Einsatz von Eltern oder Oberstufenschülern. Das hatten wir in
Lübkes Zwergschule schon. Ein älterer Schüler in der
einklassigen Dorfschule wurde durch den Rohrstock mit der nötigen
Autorität ausgestattet und konnte den Unterricht des
Lehrers ersetzen.
So geht es nicht! Die qualifizierte Ausbildung junger Menschen ist die
einzige Ressource unseres Landes. Und die kann
nicht mit „gutem Willen“, sondern gerade vor dem Hintergrund der letzten
Pisa-Studie nur mit guter Qualifikation gefördert und
erzielt werden.
Die Mehrheitsverhältnisse in der hessischen Politik – und das muss jedem
Bürger klar sein – setzen uns, die
Sozialdemokraten, nicht in den Stand, eine Veränderung zu bewirken, Aber
wir werden alles tun, diese Auslegung von
Unterrichtsgarantie als Betrug an Eltern und Wählern zu enttarnen.
Freundliche Grüße
Gez. Rembert Huneke
10.07.2006
Singin´ in the rain
Nach vielen Tagen tropischer, drückender Hitze kam am
Freitag endlich der Regen. Zur Freude der Kleingärtner, allerdings
nicht unbedingt zur Freude der Vereine, die zum Wochenende zu Grillabenden
oder Vereinsfeiern eingeladen hatten. So auch
beim Stadtmauerfest der Windecker SPD.
Dennoch war die Stimmung gut, auch als gegen 19 Uhr die ersten
Regentropfen fielen und zunächst kaum aufhören wollten.
Unter Schirmen und Zelten kamen immerhin 70 bis 80 Gäste unter und die
Veranstalter konnten am späten Abend, die
Regetropfen fielen dann auch nicht mehr, von rund 180 Besuchern ausgehen,
die die Gelegenheit zum Gespräch mit
Nachbarn und Freunden genutzt hatten.
SPD -Vorsitzender Gerd Bauscher konnte auch prominente Besucher begrüßen.
So wurden Alt-Landrat Charly Eyerkaufer
und dem früheren Bundestagsabgeordneten Bernd Reuter, Heldenbergen, viel
Beifall zuteil. Von vorangegangen Terminen
kamen auch noch Landrat Franz Pipa und natürlich Bürgermeister Gerhard
Schultheiß zum gemütlichen Fest an der
Windecker Stadtmauer in der Ostheimer Straße.
Die – wie in der Überschrift angezeigte passende Musik – hatte DJ Erich
aufgelegt. Und auch die benachbarten Stadtteile
waren vertreten – besonders freudig begrüßt zu später Stunde der gerade an
diesem Abend neugewählte Ostheimer
SPD-Vorsitzende Horst Dillmann.
So war es, wie seit vier Jahren, wieder ein schöner Abend, bei dem man
HALLO NACHBAR sagen konnte
28.06.2006
Vom Umgang mit der Wahrheit:
Die falschen Federn der CDU
In einer Pressemitteilung vom 2. Juni nimmt die CDU
Erbstadt für sich in Anspruch, durch ihre Bürgerbefragungsaktion u.a.
wegen der DSL-Versorgung die Stadtverwaltung zum Handeln gezwungen zu
haben. Das trifft aber nicht zu.
Bereits vor der Befragung haben in Erbstädter Geschäften Listen
ausgelegen, in die sich die Interessenten für DSL eintragen konnten, um
den Bedarf bei der Telekom anzumelden. Schon in dieser Phase stand die
Stadtverwaltung mit der Telekom in Verbindung, um für Erbstadt und Eichen
die DSL-Versorgung zu erreichen. So versucht die CDU, Aktionen, die schon
begonnen waren, als eigene Erfolge zu verkaufen.
Bei dem Anbau an die Mehrzweckhalle und der Gestaltung der Außenanlage ist
es genau so. Auch hier versucht die CDU, in persona deren Erbstädter
Vorsitzender, mit falschen Angaben politische Punkte zu sammeln. Was den
1. Spatenstich zum Anbau der Mehrzweckhalle angeht, so wurde dieser nach
Vorlage des Bewilligungsbescheides und Auftragsvergabe vorgenommen und
nicht wie behauptet auf Druck des „Bürgerdialoges“ der CDU.
Es entspricht auch nicht der Wahrheit, dass die Pächterin der Gaststätte
eine Zwangspause einlegen musste, um die Fertigstellung bis Fasching nicht
zu verzögern. Richtig ist, dass die Gaststätte vom 27. März bis 7. April –
also nach Fasching – wegen eines Krankenhausaufenthaltes der Pächterin und
in Abstimmung mit der Stadtverwaltung geschlossen war.
Als Fertigstellungstermin wurde schon beim 1. Spatenstich vom
Bürgermeister Ende April genannt. Die Neugestaltung der Außenanlage konnte
im übrigen auch erst begonnen werden, nachdem der Bewilligungsbescheid für
die Zuschüsse vorlag. Der Bescheid wurde jedoch erst am 2. Juni übergeben.
Bei der Neugestaltung des Kirchplatzes wurde in gleicher Weise verfahren:
Die Ausschreibung wurde erst nach Vorlage des Bewilligungsbescheides
durchgeführt; dann wurde zügig mit den Arbeiten begonnen. Auch hier werden
der Verwaltung von der CDU in billiger populistischer Manier schlampige
Arbeit und Fehler bei der Bauplanung vorgeworfen.
Der Vorsitzende der Erbstädter CDU und deren Fraktionsvorsitzender sollten
eigentlich wissen, dass bei Inanspruchnahme öffentlicher Mittel der
Bewilligungsbescheid vor Baubeginn vorliegen muss. Wenn sie dennoch eine
solche Pressemitteilung verfassen und verbreiten, kann man dies nur als
Stimmungsmache und mehr als fahrlässigen Umgang mit der Wahrheit
bezeichnen.
7.05.2006
Der Alte ist der Neue
Rembert Huneke wieder zum SPD-Vorsitzenden gewählt
Am 26. April fand die
Jahreshauptversammlung der Nidderauer Sozialdemokraten statt. Schwerpunkte
der Tagesordnung waren die satzungsgemäßen Neuwahlen und die Ergebnisse
der Kommunalwahl Ende März.
In seinem Bericht über die ablaufende Amtszeit konnte Rembert Huneke über
eine erfolgreiche politische Arbeit im Stadtparlament berichten und auch
auf die Erfolge in der Landratswahl und der Bundestagswahl mit guten
Ergebnissen für
Landrat Erich Pipa und Dr. Sascha Raabe (MdB) in Nidderau hinweisen.
Auch die anderen Berichte stellten die Mitglieder zufrieden und führten zu
einstimmiger Entlastung des Vorstandes.
Besonders erfreulich ist für die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer
Frauen AsF die Wahl von acht Frauen ins neue Stadtparlament. Auch der
Bericht von Meta Asbach über das von ihr organisierte umfangreiche
Seniorenprogramm wurde mit besonderem Beifall bedacht.
In den anschließenden Wahlen wurden die beiden Vorsitzenden Rembert Huneke
und Bernd Heinrich (stellvertr. Vorsitzender) wiedergewählt. Gleiches gilt
für die Kassiererin Fanny Withofs, die Schriftführer Hanstheo Freywald und
Gerd
Bauscher und die Seniorenbeauftragte Meta Asbach. Zu Beisitzern wurden
gewählt: Karin Härtlein, Joachim Schwantje, Helmut Gies, Jens Racky,
Dorothea Schwantje, Margo Ladiges, Karl-Heinz Stöcker, Inge Wolf, Hagen
Walter, Joachim Reper und Marita Racky.
Satzungsgemäß gehören dem Vorstand weiterhin an Bernd Reuter, Otfried Betz,
Manfred Reuter, Gerhard Schultheiß und Daniela Leß.
Das Ergebnis der Kommunalwahl war für Nidderau gemessen an den Ergebnissen
in Land und Kreis zufriedenstellend, wobei die Wahlbeteiligung leider
erneut auf jetzt 49,5 Prozent sank. Der Verlust von 1,8 Prozent der
Stimmen für die SPD führte immerhin nicht zu einem Verlust an Sitzen im
Stadtparlament. Die irreführenden Behauptungen und Aktionen einer
Bürgerinitiative gegen einen Funksendemast in Heldenbergen haben zu
Einbußen geführt und der Verlust an Stimmen in Erbstadt trotz positiver
Aktionen im Rahmen der Dorferneuerung wurde als schmerzhaft bezeichnet.
Die
Stimmengewichtungen durch die Wähler (Kumulieren und Panaschieren)
brachten einige Verschiebungen in den Listenplätzen für die
Stadtverordnetenversammlung. Besonders positiv ist das persönliche
Ergebnis von Stadtverordnetenvorsteher Manfred Reuter zu bewerten, der mit
5260 Stimmen mit weitem Abstand vor allen Mitbewerbern liegt.
Über eine Fortführung der Zusammenarbeit mit den Grünen oder das
Zusammengehen mit einer anderen Partei hatte die Jahreshauptversammlung
nicht zu entscheiden. Eine solche Entscheidung wird in den nächsten Wochen
zunächst in Fraktionsberatungen vorbereitet werden.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde auch die Ehrung der Jubilare
vorgenommen. Bernd Heinrich würdigte die 21 Frauen und Männer, die der SPD
zehn, 25, 40 oder gar 50 Jahre angehören. Für 50jährige Mitgliedschaft
wurden Gusav Pfaff und Heinrich Hartenfeller geehrt. Bernd Reuter, Manfred
Pekowski, Gottfried Träger, Heinrich Lotz, Helmut Brück, Helmut Kux,
Manfred Reuter, Rainer Huhn und Wolfgang Vetter gehören 40 Jahre der SPD
an. Drei Mitglieder, Helmut Leichner, Oswald Schmitt und Jürgen Uthe,
konnten die silberne Ehrennadel für 25jährige Mitgliedschaft
entgegennehmen. Auf
zehnjährige Mitgliedschaft zu den Sozialdemokraten blicken Bernhard
Bicking, Ena Stramitzer, Inge Brabetz, Karin Bus, Michael Beensen Petra
Hartenfeller und Steffen Jörg Bensing zurück.

21.03.2006
Kennt sich die CDU nicht aus?
SPD wertet den Bericht als Frechheit
Den Artikel im Hanauer Anzeiger am 21.03.2006 „CDU sieht Versäumnisse“
empört die SPD in Nidderau. Mit falschen Aussagen versucht die CDU Stimmen
für die Kommunalwahl einzufangen. Die Aussage, seit Jahren herrsche eine
gespannte Haushaltslage, zeigt, dass die CDU die städtischen Haushalte,
die sie im übrigen immer abgelehnt hat, nicht kennt. Bis zum Jahr 2000
verfügte die Stadt Nidderau über Rücklagen in Höhe von mehr als 5 Mio.
Euro, im Jahr 2004 noch über 2 Mio. Euro. Die Erlöse aus den
Grundstücksverkäufen wurden und werden verwendet, um Bauerwartungsgelände
zu erwerben, zu erschließen und die erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen
(z.B. Kindergärten) zu schaffen.
Ebenso falsch wird versucht den Eindruck zu erwecken, ein Rückgang der
Grundstücksverkäufe sei überraschend auf die Stadt Nidderau zugekommen. Er
ist vielmehr auf einen von der SPD eingebrachten Antrag zurück zu führen,
die
Baugebietsentwicklung behutsamer zu betreiben. Ein Anliegen, das weiter
oben im Artikel angeblich ein Anliegen der CDU war.
Weiter weist die SPD darauf hin, dass die Unterdeckung des Haushaltes bei
ca. 4 Mio. Euro liegt, leider sehr hoch, aber nicht 10 Mio. Euro. Den
beschlossenen Höchstbetrag des möglichen Kassenkredits der Unterdeckung
des Haushaltes hinzu zu rechnen, lässt nur den Schluss zu, dass die CDU
die Bedeutung des Kassenkredits nicht verstanden hat oder dem Wähler
wissentlich falsche Aussagen macht, um Stimmen zu gewinnen. Kassenkredite
sind erforderlich, um vorübergehende Engpässe der Stadtkasse
auszugleichen. Dies wird notwendig, weil Zahlungseingänge z.B. der
Gewerbesteuer so lange wie
möglich zurückgehalten werden. Würden beispielsweise die bis zum Jahr 2005
fälligen aber noch nicht bezahlten Gewerbesteuern bezahlt, würden der
Stadtkasse ca. 500.000 Euro zufließen.
Der Vorwurf der fehlenden Flächenausweisung von Gewerbeflächen ist eine
nicht zu überbietende Frechheit: war es doch die CDU - diesmal mit den
Grünen - , die im Rahmen der Überarbeitung des Flächennutzungsplans der
Stadt Nidderau die Ausweisung eines Gewerbegebietes an der B521 östlich
Heldenbergen verhindert hat.
03.03.2006
Altersübergreifende Gruppe ab März auch in
der Kita Eichen.
Auch in Eichen profitieren Eltern und
Kinder von einer Veranstaltung der SPD Nidderau im Mai 2005. In das Cafe
„Vier Jahreszeiten“ waren mehr als 50 Eltern und Elternbeiräte gekommen,
um mit der SPD das Thema „Kinderbetreuung“ zu diskutieren. Besonders
deutlich wurde der Wunsch nach einer Erweiterung des Betreuungsangebotes
vorgetragen. Vielen war wichtig, dass Kinder unter 3 Jahren bereits in die
Kita aufgenommen werden. Aber auch die Betreuung von Kindern über 6 Jahre
war besonders für die Frauen wichtig, die Familie und Beruf vereinbaren
möchten.
Die SPD nahm dieses Anliegen ernst und handelte. Auf Antrag der SPD wurde
von den Stadtverordneten im September 2005 die Einrichtung einer
altersübergreifenden Gruppe in der Kita Allee-Mitte in Heldenbergen
beschlossen. Einem weiteren Antrag der SPD folgend wurde in der gleichen
Sitzung der Magistrat beauftragt, altersübergreifende Gruppen für 2 – 12
Jährige bei Bedarf und nach Möglichkeit einzurichten.
Inzwischen hat sich die
altersübergreifenden Gruppe in der Kita Allee-Mitte in Heldenbergen
bewährt. Nun freuen sich auch im Stadtteil Eichen Eltern darüber, dass
diese Betreuungsform ab März auch in Eichen angeboten wird. Die ev.
Tageseinrichtung in Heldenbergen möchte zu Beginn des neuen
Kindergartenjahres eine weitere altersübergreifende Gruppe einrichten. Dem
Vernehmen nach wird auch in anderen Kindertagesstätten darüber
nachgedacht, bei Möglichkeit und Bedarf „normale“ Gruppen in
altersübergreifende umzuwandeln.
Die SPD Nidderau ist darüber froh, dass sie
die Bedürfnisse der Eltern erfragt hat und stolz, dass die Lösungen
zeitnah umgesetzt werden. Familienpolitik hat eben bei der SPD einen hohen
Stellenwert.
27.02.2006
SPD weist haltlose Anschuldigungen der CDU
zur Finanzpolitik zurück
Die Vorwürfe der CDU hinsichtlich der
rot-grünen Finanzpolitik in Nidderau entbehren nicht nur jeder Grundlage.
Vielmehr soll das Wahlkampfgetöse der Herren Richter und Störkel nur von
der eigenen Arbeits- und vor allem Verantwortungsverweigerung ablenken,“
so SPD-Fraktionsvorsitzende Daniela Leß.
Mit Empörung reagiert die SPD-Fraktion Nidderau auf die Beschuldigungen
der CDU, dass die rot-grüne Mehrheit nicht engagiert genug die Sanierung
des städtischen Haushalts voran treibe. Kritisiert seitens der
Sozialdemokraten wird dabei vor allem, dass gerade die CDU meint, sich als
Lehrmeister in Sachen Finanzpolitik aufspielen zu müssen, obwohl genau sie
als einzige stolz war, nicht bei der Konsolidierung mitzuwirken.
Nachdem im Herbst 2005 klar wurde, dass auch in Nidderau die rosigen
Zeiten der Kommunalfinanzen vorbei sind, hatte der Magistrat alle Parteien
gebeten, zur Konsolidierung durch Einsparvorschläge beizutragen. Während
die oppositionelle FWG sich dabei als konstruktiver Mitarbeiter erwies,
verkündete die CDU ihre Verweigerung. Als einzige Fraktion stimmte sie dem
Konsolidierungsprogramm im November 2005 nicht zu.
„Wenn jetzt gefordert wird, es solle eine Arbeitsgruppe gebildet werden um
Konsolidierungsvorschläge zu erarbeiten, ist dies der reine Hohn,“ so
Daniela Leß.
„Die CDU war nicht bereit, sich an der Konsolidierung zu beteiligen. Ihre
Forderung nach einer Arbeitsgruppe mit gleichem Ziel kann damit nur als
platter Wahlkampf verstanden werden. Dass die CDU bereits zu Beginn des
Wahlkampfes zu solch unredlichen Methoden greift, lässt einen unfairen und
unsachlichen Wahlkampf erwarten.“
Diese Vermutung bestätigt sich zudem dadurch, dass die CDU eine Broschüre
verteilt hat, in der sie nahezu alle Infrastruktumaßnahmen in Nidderau der
letzten Jahre als CDU-Erfolg gefeiert hat. Hierzu passt aber nicht, dass
die CDU in den letzten Jahren alle städtischen Haushalte abgelehnt hat und
damit die Mittel verweigerte für die Projekte, die sie jetzt für sich
reklamiert.
Zurück gewiesen wird auch die Anschuldigung gegen Bürgermeister Gerhard
Schultheiß, dass dieser zur finanziellen Lage der Stadt nur erklärt habe,
dass es anderen Städten auch nicht besser gehe.
„Der Bürgermeister hat erklärt, dass viele Kommunen über eine mangelnde
Finanzausstattung zu klagen haben – egal welcher politischen Couleur. Sein
gewählter Lösungsansatz war dabei die parteiübergreifende Zusammenarbeit
zur Konsolidierung, die bis auf die CDU von allen Parteien unterstützt
wurde,“ so Daniela Leß. „Der Magistrat und der Bürgermeister haben damit
sofort gehandelt und sind aktiv geworden.“
Die SPD-Fraktion fordert die CDU dazu auf, im Detail zu sagen, wo sie
sparen möchte. „Die CDU mag Ross und Reiter nennen, wo sie kürzen will.
Bislang kamen von der CDU nur Allgemeinplätze wie die Einsetzung einer
Arbeitgruppe bzw. Beauftragung eines teuren Beratungsbüros. Wir sind
gespannt, wem die CDU welche Einschnitte zumuten möchte“, so Frau Leß
abschließend.
14.11.2005
HIV-Kinderstation freute sich über erneute
Unterstützung
Nidderau: Diesen November wurden Frau Erna
Stramitzer, Vorsitzende der AsF Nidderau, sowie Mitglieder der
SPD-Ortsbezirke Heldenbergen und Erbstadt auf der HIV-Kinderstation
herzlich empfangen.
Traditionsgemäß veranstalteten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft
sozialdemokratischer Frauen Nidderau und Mitglieder der SPD Ortsbezirke H
und Erbstadt im Sommer verschiedene Kinderspielplatzfeste. Der Reinerlös
dieser Aktionen wurde, wie auch in den letzten Jahren, der HIV
Kinderstation des Universitätsklinikums der Johann Wolfgang
Goethe-Universität Frankfurt am Main gespendet.
Dr. Dr. Richard Linde, Leitender Arzt dieser Station informierte uns
darüber, dass durch die schwindende Angst vor Aids die Situation
HIV-infizierter Kinder in unserer Gesellschaft noch immer ein großes
Problem bleibt. Durch mangelnde Aufklärung und Kürzungen der Mittel für
notwendige Informationskampagnen verschwindet dieses brisante Thema aus
den Schlagzeilen. Unter diesem Aspekt gestaltet sich auch heute noch der
Umgang mit infizierten Kindern und Erwachsenen als weiterhin schwierig.
Ansteckungsgefahr ist jedoch nur durch ungeschützten sexuellen Kontakt,
sowie direkten Blutkontakt gegeben.
Dr. Dr. Richard Linde und Frau Inke Jäger (Psycho-Soziale Beratung für
HIV-infizierte Kinder) bedankten sich für die Zuwendung, die
ausschließlich für Sonderausgaben, wie z.B. Schulbedarf, kleine
Nikolausgeschenke und Zuschuss für Fahrtkosten verwendet wird.

vers.2.4_2006.05.09
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